Ich bin für ein paar Tage unterwegs und werde demnächst davon berichten. Bis dahin einige Goldbeisser.
Sport mache glücklich, gesund und schlau! Wenn ich dann aber die Sieger sehe, wie sie an ihren Medaillen knabbern – bin ich mir da aber nicht mehr so sicher...
... bitte, liebe Jugentlichen, nicht nachmachen!
.
Ein Bergler auf Abwegen. Der Schweizer Weltenbummler, Klugscheisser und Sapperlot berichtet von weltweit und zuhause. Ein Reiseblog.
26. März 2012
25. März 2012
24. März 2012
23. März 2012
uiii - Bärlauch sammeln
Ich weiss nicht - aber ihr kennt das doch bestimmt auch. Der Frühlingswald riecht nach Knoblauch und überall diese Bärlauchsammler. Als Kind dachte ich lange Zeit, der strenge Knoblauchgeruch käme von den Unterländern, die jedes Frühjahr in unsere Wälder weiden.
Kürzlich habe ich bereits die ersten Frühlingsboten gesichtet. Sie stapften durchs Unterholz und sammelten emsig Grünzeug. Zupften Blätter und verstauten sie in Körben und Beuteln. Und manch einer hatte gar grünverfärbte Lippen. Wahrlich kein schöner Anblick.
.
Kürzlich habe ich bereits die ersten Frühlingsboten gesichtet. Sie stapften durchs Unterholz und sammelten emsig Grünzeug. Zupften Blätter und verstauten sie in Körben und Beuteln. Und manch einer hatte gar grünverfärbte Lippen. Wahrlich kein schöner Anblick.
.
22. März 2012
wer hat den längsten?
Kürzlich schaute ich dem Fernsehen zu. Es kam Werbung raus. Einer pries die „wahrscheinlich längste Praline der Welt“ an. Und eine Lara Gut biss in ein „Ragusa“ und lacht schallend-dümmlich. Die Sache mit der längsten Praline liess mir aber keine Ruhe. Es kann doch nicht sein, dass so ein popliger Schoggistengel der längste sein soll. Das schreit doch förmlich nach einem Test. Einem Experiment - ja einem Menschenversuch.
Also opfere ich mich und heimsuche den örtlichen Kiosk. Ich kaufe ich mich einmal quer durch die Schoggoriegel-Auswahl. Aber ausgerechnet dieses Duplo-Dings haben sie nicht. Also nehme ich halt Kinderschokolade, scheint ja das gleiche zu sein..
Und das Resultat dieser Expedition: Selbst die klassische Munz-Schoggibanane ist länger als die „wahrscheinlich längste Praline der Welt“. Mein Liebling, das Ragusa, sowieso. Und ausgerechnet dieses komische Twix aus England ist am längsten.
Und nun - muss ich was essen.
.
Also opfere ich mich und heimsuche den örtlichen Kiosk. Ich kaufe ich mich einmal quer durch die Schoggoriegel-Auswahl. Aber ausgerechnet dieses Duplo-Dings haben sie nicht. Also nehme ich halt Kinderschokolade, scheint ja das gleiche zu sein..
Und das Resultat dieser Expedition: Selbst die klassische Munz-Schoggibanane ist länger als die „wahrscheinlich längste Praline der Welt“. Mein Liebling, das Ragusa, sowieso. Und ausgerechnet dieses komische Twix aus England ist am längsten.
Und nun - muss ich was essen.
.
21. März 2012
der Lungerersee ist weg
Wer jetzt den Lungerersee sieht – sieht ihn nicht. Wo sonst das Wasser lieblich und blaugrün die Touristen erfreut, ist nun eine schlammfarbige Hügellandschaft. Was ist da passiert? Klimaerwärmung? Leck? Jahresreinigung?
Nein, nein – das ist ganz normal.
Um Land zu gewinnen wurde 1836 der Seespiegel um gut dreissig Meter abgesenkt. Auf dem freigelegten Seeboden siedelten künftig zahlreiche Bauernhöfe. Mit der Industrialisierung stieg dann aber der Hunger nach elektrischen Strom. In den 1920-er Jahren stauten die CKW den See wieder auf das ursprüngliche Niveau auf. Nach 85 Jahren versank die fruchtbare Landschaft wieder in den Fluten. Die Bewohner mussten weichen. Wut und Trauer blieben.
Der Kraftwerkbetrieb bringt es mit sich, dass jeweils im Winter der Wasserstand markant absinkt. Im März erreicht er üblicherweise den Tiefststand.
Auf dem Seeboden kommen die Überreste der damaligen Häuser zum Vorschein. Die Brücke über den Loppbach, Wagners Sagi. Und die Wurzelstöcke der damals gefällten Obstbäume.
Nein, nein – das ist ganz normal.
Um Land zu gewinnen wurde 1836 der Seespiegel um gut dreissig Meter abgesenkt. Auf dem freigelegten Seeboden siedelten künftig zahlreiche Bauernhöfe. Mit der Industrialisierung stieg dann aber der Hunger nach elektrischen Strom. In den 1920-er Jahren stauten die CKW den See wieder auf das ursprüngliche Niveau auf. Nach 85 Jahren versank die fruchtbare Landschaft wieder in den Fluten. Die Bewohner mussten weichen. Wut und Trauer blieben.
Der Kraftwerkbetrieb bringt es mit sich, dass jeweils im Winter der Wasserstand markant absinkt. Im März erreicht er üblicherweise den Tiefststand.
Auf dem Seeboden kommen die Überreste der damaligen Häuser zum Vorschein. Die Brücke über den Loppbach, Wagners Sagi. Und die Wurzelstöcke der damals gefällten Obstbäume.
Abonnieren
Posts (Atom)

