18. September 2014

warum ein Eselkopter

Es regnet und Frau G. beobachtet den Fernseher. Es läuft so ein – öööhm – Frauenfilm. Ihr wisst schon: Süd-England. Ein junger Landarzt fährt mit seinem RangeRover auf einer kurvigen Strasse. Ein Notfall. Es ist Nacht und der Regen peitscht. Eine junge Frau, grad frisch geschieden. Geigenmusik. Findelkind im Blindenheim. Aufopferungsvolle Hingabe und Tee trinken am Nachmittag. Noch mehr Geigenmusik. Jetzt ist auch noch das Pferd krank. Die Wolken treiben übers Land. Nun Geigenmusik und Flöte. Der Landarzt heilt das Pferd. Und rettet das blinde Findelkind. Abendwind. Innige Küsse auf den Klippen beim Leuchtturm. Sonnenuntergang. Die Flöte flötet erwartungsvoll...

Ich sitze da und grüble.
Warum sitzt der Landarzt im RangeRover auf der falschen Seite?
Warum küssen sie sich immer auf der Klippe?
Wozu hat das Blindenheim Fenster - man weiss es nicht…

Und dann habe ich einen „Eselkopter“ gezeichnet. Wozu - man weiss es nicht.
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17. September 2014

quer durch die Sahara

Früher war ich ja oft in der algerischen Sahara unterwegs. Und da begegneten uns auch immer mal wieder diese Riesen-Lastwagen von den Ölfeldern. Rote Kenworth 953 mit mannshohen Rädern, doppelt so gross wie die normale Lastwagen.

Als ich aber zum ersten Mal einem dieser Giganten begegnete, der die Container quer geladen hatte, staunte ich nicht schlecht.
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16. September 2014

der Schuhmacher ist wieder zuhause

Neulich stand in der Zeitung, dieser Michael Schuhmacher sei nicht mehr im Spital und er wohne jetzt wieder zuhause.

Er werde aber wohl „nie mehr der selbe sein wie früher“. Öhmmm - kann man jetzt so sehen, oder so.
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15. September 2014

ein Einhorn kommt selten allein

Als wir kürzlich im Frauenkloster St. Andreas waren, sah ich ein wunderbares Buch. „Historiæ naturalis de quadrupetibus libri“ - also das Buch der Naturgeschichte der Vierfüssler - aus dem Jahre 1650. Johannes Johnstonus beschreibt darin nicht weniger als fünf Arten von Einhörnern.

Johnstonus wollte damals nichts weniger als in fünf Büchern das gesamte Wissen über die Natur beschreiben. Er forschte aber nicht selber, sondern fasste die vorhandenen Bücher zusammen. Die Abbildungen der Einhörner stammen deshalb aus einem Buch vom Schweizer Naturforschers Conrad Gesner.
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13. September 2014

das Ende ist Wurst

Wie sagt der Volksmund?

Alles hat ein Ende, auch die Wurst.
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