21. Mai 2012

Baltikum: dicke Flieger in Schwaben

Grad hinter Stein am Rhein beginnt Deutschland. Es geht rauf und runter und immer dem Bodensee entlang. In Meersburg gehe ich Schiffe gucken, und die Kunst im Hafen. Ein Schild verspricht „Leberkäs mit Weckle“, da kann ich nicht wiederstehen. Aussen herrlich knusprig, innen saftig, warm und würzig.

In Friedrichshafen erfülle ich mir einen alten Wunsch. Das Zeppelin- und das Dornier-Museum. Zweimal gute Architektur und zweimal dicke Flieger. Es gibt viele müde Flugzeuge und verbrannte Luftschiffresten zu bestaunen.
Aber auch Friedrichshafen selber ist nett anzuschauen. Am Hafen flanieren und vom Aussichtsturm nachhause schauen.

Das „blaue Haus“ steht schief und schräg in einem Gewerbegebiet in Ravensburg. Es soll diesem Unort ein Gesicht geben. Tut es; mir gefällt’s.

In Ravensburg einen habe ich genug vom Fahren und finde einen guten Übernachtungsplatz. Die Altstadt ist von hier bloss ein Spaziergang entfernt und wiederum malerisch.
Von meinem Übernachtungsplatz kann man das nicht unbedingt sagen. Ein kiesiger Grossparkplatz. Ich stelle mich in den Schatten einer türkischen Moschee. Am Abend gesellt sich dann noch ein Lastwagen mit einer grossen Röhre zu mir.

20. Mai 2012

Baltikum: zäh ist aller Anfang

Eigentlich reise ich ja gerne, bloss mit dem Start tue ich mich immer schwer. Mich überkommt so eine zähklebrige Unlust. Mich graust die Fahrerei und überhaupt. Zuhause ist es doch eigentlich auch ganz schön. Am Nachmittag fahre ich dann endlich los. Nach den ersten Kilometern wird dann jeweils meine Unlust vom Tatendrang überrannt. So auch diesmal.

Der erste Tag bringt mich von meinen Bergen an den Bodensee, nach Stein am Rhein. Das Städtchen ist ganz malerisch. Und das wissen auch unzählige Sonntagsausflügler. Nahezu alle im Rentenalter und mit Gehhilfen ausgerüstet. Gegen Abend leeren sich die Gassen. Ich bleibe allein zurück; ich und einige Enten. Ich will mit ihnen spielen, sie aber schauen mich bloss verächtlich an und dann rennen sie laut schnattern um ihr Leben.

Ich übernachte direkt am Rhein. Es ist kalt; Kühlschranktemperatur. In der Nacht höre ich eigenartige Geräusche. Und in der Morgendämmerung sehe ich auf der Frontscheibe Fussspuren. Dicke, pelzige Pfoten, wie von einem Bären.

19. Mai 2012

Jubiläumswoche 5

Und schon der am 5. meisten geklickte Beitrag. Wäääh!
Autosex in Frankreich
Ich habs gewusst; mit Schmuddelthemen lockt man das Volk an.
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18. Mai 2012

Jubiläumswoche 4

Schon der viertmeisten geklickte Beitrag:
Katzen in Dosen
na also; der Unsinn findet seine Leser.
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17. Mai 2012

Jubiläumswoche 3

Nun der am 3. meisten geklickte Beitrag. Wieder eine kleine Überraschung:
Brot backen ohne Ofen
schon wieder ein vernünftiger Beitrag, hört das denn nie auf...
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16. Mai 2012

Jubiläumswoche 2

Und nun der am 2. meisten geklickte Beitrag. Man glaubt es kaum:
12 Dinge die man einpacken sollte
erschreckend vernünftig.
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