der Muger macht Sommerpause, darum nochmal eine meiner Reisewürste:
Heute zwei fettweinende und geplatzte Würste aus der Ukraine. Dazu einen Topf mit Meerrettich-Schmiere.
Ein Bergler auf Abwegen. Der Schweizer Weltenbummler, Klugscheisser und Sapperlot berichtet von weltweit und zuhause. Ein Reiseblog.
13. August 2014
12. August 2014
Afrika und Wurst
An diesem Wochenende hat ja wieder das „Voodoo-Treffen“ für Afrikareisende stattgefunden. Für mich eine einzigartige Gelegenheit, meinen Leidenschaften für Afrika und Würste gleichzeitig und gleichenorts zu frönen.
Es waren viele Leute da und wir haben ausgiebig geplaudert, geguckt und gefuttert. Es war wie erwartet usinnig schön.
Kuno und Wolfgang waren mit ihrem neuen Wüstenauto da. Einem Ford, wie ihn der legendäre Sahara-Forscher László Almásy in den 1930-er Jahren fuhr. Grandios.
Ein weiterer Höhepunkt war Tömu, grad von seiner zweijährigen Afrikareise zurück. Jung und bunt - en geile Siech.
Ich möchte dem Taurus vielmal für den zentralen Gruppen-Grill danken. Und der Frau G. für ihre Geduld mit mir.
Da ich diese Woche noch Sommerferien mache, geht’s morgen weiter mit meinen Reisewürsten.
Kuno und Wolfgang waren mit ihrem neuen Wüstenauto da. Einem Ford, wie ihn der legendäre Sahara-Forscher László Almásy in den 1930-er Jahren fuhr. Grandios.
Ein weiterer Höhepunkt war Tömu, grad von seiner zweijährigen Afrikareise zurück. Jung und bunt - en geile Siech.
Da ich diese Woche noch Sommerferien mache, geht’s morgen weiter mit meinen Reisewürsten.
11. August 2014
Sommerferienwurst aus Berlin
der Muger macht Sommerpause, hier noch eine meiner Reisewürste:
Heute eine legendäre und darmlose Currywurst aus dem Osten Berlins.
(und morgen gibt’s dann zwischendurch etwas von gestern...)
(und morgen gibt’s dann zwischendurch etwas von gestern...)
9. August 2014
Sommerferienwurst aus Österreich
der Muger macht Sommerpause und bis nachher zeige ich einige meiner Reisewürste.
Diesmal eine aus Österreich. Ein sonniger Käsekrainer mit Käseeinlage, von den Eingeborenen deswegen liebevoll "Eitrige" genannt.
8. August 2014
Sommerferienwurst aus Ungarn
der Muger macht Sommerpause. Deshalb zeige ich euch noch eine meiner Reisewürste:
Diesmal eine Kolbász, eine gebratene Paprikawurst, spartanisch und aus Ungarn.
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Diesmal eine Kolbász, eine gebratene Paprikawurst, spartanisch und aus Ungarn.
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7. August 2014
Sommerferienwurst aus dem Karton
der Muger macht Sommerpause. Deshalb präsentiere ich auch heute eine meiner Reisewürste:
Diesmal ein fixfertiger Hot Dog aus dem Karton, und aus Frankreich.
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Diesmal ein fixfertiger Hot Dog aus dem Karton, und aus Frankreich.
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6. August 2014
Sommerferienwurst aus Serbien
der Muger macht Sommerpause, deshalb präsentiere ich euch ausnahmsweise einige meiner Reisewürsten.
Heute also ein Dutzend Ćevapi; zwar ohne Haut, aber schmackhaft und aus Serbien. Man beachte die Majo-Ketchup-Zwiebel-Sosse dazu.
Heute also ein Dutzend Ćevapi; zwar ohne Haut, aber schmackhaft und aus Serbien. Man beachte die Majo-Ketchup-Zwiebel-Sosse dazu.
5. August 2014
Sommerferienwurst aus Finnland
der Muger macht Sommerpause, drum auch heute wieder eine Reisewurst.
Diesmal eine namens "A-lk hirvi makkara" mit schnuddriger Sosse und aus Finnland.
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Diesmal eine namens "A-lk hirvi makkara" mit schnuddriger Sosse und aus Finnland.
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4. August 2014
Sommerferienwurst aus Ägypten
der Muger macht Sommerpause. Deshalb zeige ich zur Abwechslung wieder mal eine meiner Reisewürste:
Diesmal eine opulente St. Galler Bratwurst mit Rösti und Zwiebelsauce, im Ägypten-Flieger.
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Diesmal eine opulente St. Galler Bratwurst mit Rösti und Zwiebelsauce, im Ägypten-Flieger.
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2. August 2014
Sommerferienwurst aus Litauen
der Muger macht Sommerpause - und solange müsst ihr meine Reisewürste anschauen:
Diesmal eine Memel-Wurst mit bleichen Fritten aus Litauen.
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Diesmal eine Memel-Wurst mit bleichen Fritten aus Litauen.
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1. August 2014
Sommerferienwurst aus Giswil
der Muger macht Sommerpause und deshalb präsentiere ich meine Wurst.
Heute eine patriotische Schweizer Nationalfeiertags-Wurst: Ein Cervelat-Krebs aus Giswil.
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31. Juli 2014
Sommerferienwurst aus Marokko
der Muger macht Sommerpause, darum auch heute wieder eine meiner Reisewürste:
Diesmal ganz viele Merguez aus Schaf-Innereien - und Marokko.
Diesmal ganz viele Merguez aus Schaf-Innereien - und Marokko.
30. Juli 2014
Sommerferienwurst aus Belarus
der Muger macht Sommerpause, darum zeige ich vorerst eine weitere meiner Reisewürste:
Diesmal eine grobfettige "каўбаса деревенские" - was wohl bloss rustikale Wurst heisst - aus Weissrussland.
Diesmal eine grobfettige "каўбаса деревенские" - was wohl bloss rustikale Wurst heisst - aus Weissrussland.
29. Juli 2014
Sommerferienwurst aus Portugal
der Muger macht Sommerpause. Deshalb zeige ich meine Reisewürste:
Heute eine feurige Chouriço assado aus Portugal.
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28. Juli 2014
Sommerferienwurst aus Bayern
der Muger braucht unbedingt etwas Sommerferien.
Deshalb zeige ich bis nachher meine Reisewürste: Diesmal eine Weisswurscht aus Bayern.
Deshalb zeige ich bis nachher meine Reisewürste: Diesmal eine Weisswurscht aus Bayern.
26. Juli 2014
indianischeste Lebensweisheit
Neulich begegnete ich einer sehr sinnigen Lebensweisheit aus Indianien:
Da muss man sich halt nicht fragen, weshalb die meisten Indianer ausgestorben wurden?
Da muss man sich halt nicht fragen, weshalb die meisten Indianer ausgestorben wurden?
25. Juli 2014
Sport ohne Schweiss
Kaum jemand erinnert sich noch an damals. 1912, die olympischen Sommerspielen in Stockholm: Die Schweizer Sportler gewannen bloss eine einzige Medaille: "Eugène-Edouard Monod" und "Alphonse Laverrière" gewannen Gold in der Disziplin "Architektur".
Und Pierre de Coubertin, der Erfinder der olympischen Spiele, gewann unter dem Pseudonymen "Georges Hohrod" und "Martin Eschbach" die Goldmedaille in "Literatur".
Das war damals noch Sport ohne Schweiss - das hätte mir auch gefallen.
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| Symbolbild von 1912, odr so |
Das war damals noch Sport ohne Schweiss - das hätte mir auch gefallen.
24. Juli 2014
das perfekte Männer-Wohnmobil bauen
Ich wusste ja, der menschliche Erfindergeist ist schier grenzenlos. Doch was ich da neulich sah, sprengte meine kühnsten Erwartungen. Schaut selber:
Ein "Kaffeemaschienen-Backofen-Brat-Gerät". So ein Ding, dazu ein Kühlschrank, ein Fernseher und ein Deoroller in einen Kastenwagen hinein - und schon hätte man das perfekte Männer-Wohnmobil..
23. Juli 2014
Mauerkunst ist vergänglich
Vier Sommer lang malte Pierre Mettraux an seinem Bild „Mélisande“. Nicht weil er so langsam ist – nein, sondern weil sein Bild so riesengross ist. 51 x 54 Meter, vielleicht das grösste der Welt.
Als Leinwand benutzte er die Staumauer des Räterichsbodensees. Eine von acht Staumauern im Grimselgebiet, 60 Jahre alt und knapp 100 Meter hoch.
Als ich das Bild 2007 zum erstenmal sah, war es kitschigbunt. Heute ist es bereits stark verwittert. «Ich will zeigen, dass Gigantismus vergänglich ist» sagte der Künstler damals. «In fünfzehn Jahren wird das Bild ins Meer zurückgekehrt sein».
Als ich das Bild 2007 zum erstenmal sah, war es kitschigbunt. Heute ist es bereits stark verwittert. «Ich will zeigen, dass Gigantismus vergänglich ist» sagte der Künstler damals. «In fünfzehn Jahren wird das Bild ins Meer zurückgekehrt sein».
22. Juli 2014
mein Griff ins Feuchtgebiet
Als wir so am Oberaarsee entlang schlenderten, habe ich
mir wieder mal einen Frosch gegriffen. Er wollte sich umsverrecken nicht fotografieren lassen
und zappelte wild herum. Ich musste ihn drum festnehmen. Unschön, aber er
wollte es ja nicht anders.
Dass es ein Frosch und keine Kröte ist, sah ich gleich. Was für einer, weiss ich aber nicht, ich vermute es ist ein Grasfrosch. Müsste aber nachschauen, ob's stimmt.
Erstaunlich, dass Frösche auf 2‘300 Meter oben leben können. Im Winter ist es hier bestimmt recht schattig.
Erstaunlich, dass Frösche auf 2‘300 Meter oben leben können. Im Winter ist es hier bestimmt recht schattig.
21. Juli 2014
wir und der Gletscher und so
Als Frau G. von der Arbeit kam, meinte sie; lass uns übers Wochenende in die Berge fahren. Und da das Radio sowieso mit Hitze-Tagen droht, hat sie wohl Recht. Fünf Minute packen und wir fahren los. Hinauf auf den Grimselpass. Und weiter an den Oberaarsee.
Die Nacht war herrlich; kühl und ruhig. Nach dem Zmorgen packten wir eine Wasserflasche und Schoko-Kekse in eine Aldi-Tüte und bergwanderten los.
Die Blumen blühen buntfarbig und allerhand Gebrumsel summt herum. Die Murmeltiere sonnen sich auf den morgenwarmen Steinen und die Bergdohlen fliegen Patrouille. Ein Steinbock glotzt uns an. Und wir ihn.
Am Ende des Oberaarsees ist der Weg zu Ende. Moränenschutt und glattgeschliffene Felsköpfe zeigen, dass sich hier erst kürzlich der Gletscher davon geschlichen hat.
Aus dem Gletschermaul schiesst ein Schwall trübgraues Wasser.
Irgendwo hat das Schmelzwasser im Gletschereis einen Tunnel hinterlassen. Wir kriechen soweit es geht hinein. Grünblaues Eis, wie diese Bonbons mit dem Eisbären drauf.
Der Gletscher ist mit Sand und Kies bestreut. Schmelzwasser fliesst in tiefe Furchen talwärts, bis es urplötzlich in bodenlos tiefen Löchern verschwindet. Gruselig und wunderschön. Und gut 2‘500 Meter über dem Meeresspiegel.
Auf dem Abstieg kommen uns Bergsteiger entgegen. Sie sind mit Steigeisen, Eispickeln und farbigen Rucksäcken ausgerüstet. Sie grüssen uns nicht einmal, liegt vermutlich an unserer Aldi-Expeditions-Tüte.
Die Nacht war herrlich; kühl und ruhig. Nach dem Zmorgen packten wir eine Wasserflasche und Schoko-Kekse in eine Aldi-Tüte und bergwanderten los.
Die Blumen blühen buntfarbig und allerhand Gebrumsel summt herum. Die Murmeltiere sonnen sich auf den morgenwarmen Steinen und die Bergdohlen fliegen Patrouille. Ein Steinbock glotzt uns an. Und wir ihn.
Aus dem Gletschermaul schiesst ein Schwall trübgraues Wasser.
Irgendwo hat das Schmelzwasser im Gletschereis einen Tunnel hinterlassen. Wir kriechen soweit es geht hinein. Grünblaues Eis, wie diese Bonbons mit dem Eisbären drauf.
Auf dem Abstieg kommen uns Bergsteiger entgegen. Sie sind mit Steigeisen, Eispickeln und farbigen Rucksäcken ausgerüstet. Sie grüssen uns nicht einmal, liegt vermutlich an unserer Aldi-Expeditions-Tüte.
Dafür ziehen nun Wolken auf und wir marschieren zurück zu unserem Möbelwagen am anderen Ende des Sees. Später peitscht der Regen aufs Dach und wir geniessen das Prasseln. Huorä schön.
19. Juli 2014
die Intelligenz einer Dörrpflaume
Amerikanische Wissenschaftler haben kürzlich herausgefunden, dass bei Hühnern die Eier mehrfach grösser sind, als deren Gehirne.
Für mich ist das nichts Neues - beim Bogomir und seinen Kumpel hier im Quartier ist das genauso...
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Für mich ist das nichts Neues - beim Bogomir und seinen Kumpel hier im Quartier ist das genauso...
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18. Juli 2014
Wurst aus dem 3d-Drucker
Neulich habe ich gelesen, dass man mit diesen 3d-Druckern bereits Esswaren drucken kann! Aber freuen wir uns nicht zu früh. Druckt man sich am Feierabend eine Bratwurst - ist bestimmt die Senf-Patrone grad leer.
... jetzt hab ich Magenknurren.
| Symbolbild |
17. Juli 2014
und immer locken die Würste
Im Herbst wollen wir nach Marokko reisen. Ich möchte der Frau G. unbedingt die Wüste zeigen. Die Sanddünen und den grandiosen Sternenhimmel. Prähistorische Felsbilder und die kriechende Tierwelt. Und die Würste.
Wir haben Ende September eine Fährüberfahrt von Genua nach Tanger gebucht. Vielleicht etwas früh, es könnte da und dort noch sommerlich warm sein. Aber das ist mir lieber als Frost.
Am Ende der Tour wollen wir unseren Möbelwagen in Südspanien zwischenlagern. Im nächsten Frühling könnten wir dann noch einmal nach Nordafrika fahren, oder eine Iberien-Rundreise machen. Wir werden sehen...
Am Ende der Tour wollen wir unseren Möbelwagen in Südspanien zwischenlagern. Im nächsten Frühling könnten wir dann noch einmal nach Nordafrika fahren, oder eine Iberien-Rundreise machen. Wir werden sehen...
16. Juli 2014
es hat mir das Herz gebrochen
Zumindest aber ist das entstandene Streifenmuster hübsch anzuschauen. Passt gut zu meiner femininen Art. Sanftmütig und feingliederig. Ja, so richtig romantisch.
15. Juli 2014
blutiges Geschenk für Eritrea
Auch die gemeinsame Grenze mit Äthiopien fand wenig Zustimmung. Und als man sich nach langen Diskussionen über deren Verlauf nicht einigen konnte, druckte die Schweiz den Warnhinweis "diese Karte hat für die internationalen Grenzen keine Bedeutung" drauf. Trotzdem gab es weiterhin Ärger, der dann im Mai 1998 in einem richtigen Krieg gipfelte. Viele Tote und mehr als eine Million Flüchtlinge. Wenigstens die UNO und das Rote Kreuz konnten die neue Karte nun gut gebrauchen.
Als ich damals von der Karte hörte, habe ich mir gleich eine bestellt. Allerdings musste ich noch einige Monate gedulden – denn zuerst bekam Eritrea sein Geschenk, erst dann ich.
14. Juli 2014
Restzeit-Deponie
Wer Zeit übrig hat, für den gibt es bei uns in Giswil extra so roten Sitzbänke. Hier kann man seine überzählige Zeit deponieren – sie sozusagen absitzen.
Leidet hingegen jemand unter Zeitnot, so funktioniert es genau andersrum. Er setzt sich hin und benutzt die vom Vorgänger zurückgelassene Zeit. Schon praktisch sowas, odr…
12. Juli 2014
unglaublich - diese Deutschen Fussballer
11. Juli 2014
Nummernschild selber machen
Für die nächste grosse Reise brauche ich zwei zusätzliche Nummernschilder. Nichts einfacher als das, mache ich gschwind welche. Zuerst giesse ich eine Negativform aus Gips. Die Negativform gelingt recht gut: Bloss einige Lunker, die ich mit Wachs fülle.
Jetzt vier Lagen Glasfaservlies mit Epoxidharz laminieren. Und schon sind die Rohlinge der Nummernschilder fertig. Routine.
Beim ausformen bemerke ich dann aber, dass irgendetwas nicht stimmt. Das Epoxi fühlt sich gummig an und trennt sich nicht richtig von der Gipsform. Die Idee mit dem Kettenspray als Trennmittel war anscheinend doch keine so gute.
Das Teil ist für den Müll - noch einmal.
Jetzt vier Lagen Glasfaservlies mit Epoxidharz laminieren. Und schon sind die Rohlinge der Nummernschilder fertig. Routine.
Das Teil ist für den Müll - noch einmal.
10. Juli 2014
wie diese Drehorgel-Affen
In unserer Gegend kann man den Bergsommer hören. Denn nach dem langen Winter röhren nun wieder diese hormongeschwängerten Jungmänner mit ihren „Quads“ die Bergstrassen auf und ab. Beseelt vom eisernen Drang, eine neue Bestzeit in die Strassen zu fräsen.
Fahrzeuge, die früher bloss Gehbehinderten und Golfspielern vorbehalten waren. Doch seit es den Opel Manta nicht mehr gibt, erfreuen sich nun auch Goldkettchenträger und Frisösenkutscher an den stützrädrigen Nervensägen. Deshalb, liebe Opel, fabriziert wieder einen Manta.
| Symbolbild |
9. Juli 2014
Uu-Uu-Uu-Unkenrufe
Ein ganz gewöhnlicher Tag, nichts Aufregendes passiert. Auf meinem Abendspaziergang habe ich mir eine Kröte gegriffen. Eine "Gelbbauchunke", wie sich dann herausstellte. Wie man die Gelbbauchunke von der ganz ähnlichen Rotbauchunke unterscheidet, verrate ich vielleicht ein andermal.
Obenherum ist sie jedenfalls unansehnlich und genoppt.
Ich hab ihr dann vom Fussball erzählt. Sie hat bloss scheu geguckt - vermutlich ist sie unsportlich.
Obenherum ist sie jedenfalls unansehnlich und genoppt.
Ich hab ihr dann vom Fussball erzählt. Sie hat bloss scheu geguckt - vermutlich ist sie unsportlich.
8. Juli 2014
fliegen ohne Flügel, und hoch
Ausgepackt sah mein Geburtstagsgeschenk erstmal wie ein riesen Knäuel Plastikfolie aus. Frau G. hat‘s mir geschenkt, Sonntagmorgen um fünf, auf einer nassen Wiese in Buttisholz. Mit viel heisser Luft wurde daraus dann ein Ballon; ein Heissluftballon.
Ganz sanft hoben wir ab. Wir, das waren fünf Passagiere und Markus, der Pilot. Die Sonne lugte scheu über den Horizont und wir schwebten in den Himmel. Weit unter stand ganz einsam unser Auto auf dem Startplatz.
Es war windstill. Für den Start ist das ideal, aber für eine Ballonfahrt nicht. Gut 1‘000 Meter über dem Boden wehte ein ganz schwacher Wind. Der schob uns nach Süden; falsche Richtung. Markus liess den Ballon noch weiter steigen. Da oben drehte der Wind und wir trieben ganz ganz langsam nach Osten. Über den Sempachersee.
So ein Heissluftballon fliegt eigentlich völlig geräuschlos. Ausser wenn der Pilot einheizt. Dann schlagen meterlange Flammen aus dem Gasbrenner und es tönt nach Düsenflugzeug.
Nach etwas mehr als zwei Stunden beginnen wir mit dem Landeanflug. Bei einem Heissluftballon heisst das einfach absinken. Wo genau wir landen, bestimmt der Wind. Im Tiefflug schleichen wir über die Wiesen und Häuser. Überall strecken aufgeweckte Anwohner ihre Köpfe zum Himmel und können kaum glauben, was sie da sehen. Uns; direkt über ihnen.
Hinter Eich landen wir auf einer abschüssigen Wiese. Müde legt sich der Ballon ins Gras, atmet die verbliebene heiss Luft aus und erschlafft wieder zu dem Knäuel Plastikfolie.
Ein wunderschöner Flug mit der Ballongruppe Zentralschweiz. Und mit Frau G. - vielen vielen Dank.
Ganz sanft hoben wir ab. Wir, das waren fünf Passagiere und Markus, der Pilot. Die Sonne lugte scheu über den Horizont und wir schwebten in den Himmel. Weit unter stand ganz einsam unser Auto auf dem Startplatz.
Es war windstill. Für den Start ist das ideal, aber für eine Ballonfahrt nicht. Gut 1‘000 Meter über dem Boden wehte ein ganz schwacher Wind. Der schob uns nach Süden; falsche Richtung. Markus liess den Ballon noch weiter steigen. Da oben drehte der Wind und wir trieben ganz ganz langsam nach Osten. Über den Sempachersee.
So ein Heissluftballon fliegt eigentlich völlig geräuschlos. Ausser wenn der Pilot einheizt. Dann schlagen meterlange Flammen aus dem Gasbrenner und es tönt nach Düsenflugzeug.
Hinter Eich landen wir auf einer abschüssigen Wiese. Müde legt sich der Ballon ins Gras, atmet die verbliebene heiss Luft aus und erschlafft wieder zu dem Knäuel Plastikfolie.
Ein wunderschöner Flug mit der Ballongruppe Zentralschweiz. Und mit Frau G. - vielen vielen Dank.
7. Juli 2014
den Leib voll Sägemehl
Mit ausgestopfte Tiere lässt sich in der Regel jeder Museumsbesuch vermiesen. Ganz anders im „Haus für Kunst Uri“ in Altdorf. Das Künstlerduo Pascale Wiedemann und Daniel Mettler bespielen hier die Räume mit weit über hundert Tieren. Die Viecher wurden aber nicht einfach auf Fussbretter genagelt, nein, sie erzählen richtige Geschichten…
Neben den kleinen hat es auch grosse Tiere. Im Dachgeschoss tanzen Raubtiere unter einer Discokugel, bloss der Tiger darf nur zuschauen. Und die Wildschweine , Hirsche und Bären mischen sich unters Publikum.
Lohnt sich anzuschauen.
5. Juli 2014
stubenrein und sehr anhänglich
Wenn ich höre, was im Fernsehen diese Frau vom Tierheim sagt. Die die gebrauchte Hunde und überzählige Katzen feilbietet; „…ist stubenrein, pflegeleicht und sehr anhänglich. Haart nicht, entwurmt und geimpft. Struppiges Fell, treue Augen, sollte weniger fressen…“
Ich denke - ich wäre ein perfektes Haustier.
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