Demnächst gibt’s hier wieder neue Reiseberichte. Denn Frau G. und ich fahren nach Spanien. Unterwegs wollen wir viele schöne Sachen anschauen und dann mit dem Segelschiff übers Meer reiten.
Aber leider will das Wetter nicht ganz so wie wir. Mal schauen…
Ein Bergler auf Abwegen. Der Schweizer Weltenbummler, Klugscheisser und Sapperlot berichtet von weltweit und zuhause. Ein Reiseblog.
11. Oktober 2019
22. August 2019
ich bin einer von wir
Neulich habe ich auf einem Schild in Nordrhein-Westfalen gelesen:
«Ich bin einer von wir».
Ich finde, schöner kann man es kaum sagen...
«Ich bin einer von wir».
Ich finde, schöner kann man es kaum sagen...
19. August 2019
Pimientos de Padrón
In Spanien gehören sie auf jede Tapas-Platte, Pimientos de Padrón. Das sind gebratene und daumenlange grüne Paprikas. Herzhaft und würzig.
Aber Obacht: «Jede 7. ist scharf – oder nicht» sagt der Volksmund.
Die Zubereitung ist äusserst simpel. Die Paprikas in etwas Olivenöl anbraten und dann salzen. Fertig.
Zusammen mit Weissbrot sind sie an einem lauen Sommerabend eine wunderbare Vorspeise.
Aber Obacht: «Jede 7. ist scharf – oder nicht» sagt der Volksmund.
Die Zubereitung ist äusserst simpel. Die Paprikas in etwas Olivenöl anbraten und dann salzen. Fertig.
Zusammen mit Weissbrot sind sie an einem lauen Sommerabend eine wunderbare Vorspeise.
16. August 2019
alte Transrapid-Versuchsanlage Emsland
Seit den 1970-er Jahren entwickelte die deutsche Maschinenindustrie die Magnetschwebebahn Transrapid. Dazu brauchte man auch eine Teststrecke; und diese baute man um 1980 im Emsland. Die Strecke besteht aus einer langen Gerade mit je einer Schlaufen am Ende. Insgesamt etwas über 31 Kilometer lang.
In all den Entwicklungsjahren entstanden nach und nach neun Versuchszüge. Der „Transrapid 07“ fuhr 1993 eine Rekordgeschwindigkeit von 450 km/h*. Heute steht er auf dem ehemaligen Betriebsgelände in Lathen herum.
Die gesamte Bahnstrecke der Transrapid-Versuchsanlage Emsland (TVE) steht auf Stützen. Die Fahrbahn besteht aus Beton, teilweise aber auch aus Stahl. Die Stahl-Fahrbahn hat sich aber nicht bewährt, darauf war die Fahrt unruhig.
Ganz besonders massiv sind die beiden Weichen. Dicke Hydrauliksäulen müssen die gesamte Fahrbahn seitlich hin und her schieben.
Das alte Besucherzentrum in Dörpen wird langsam vom Gestrüpp überwuchert. Früher konnte man hier zuschauen, wie der Zug vorbei flitzte. Und man konnte auch mitfahren. Über eine halbe Million Leute nutzten die Gelegenheit. Bloss ich hab sie verpasst!
Am 22. September 2006 geschah dann das Unglück. Der "Transrapid 08" prallte mit etwa 160 km/h auf ein Werkstatt-Fahrzeug - 23 Leute starben. (n52.8885, e7.3571)
Ende 2010 wurde die Versuchsanlage endgültig geschlossen. Zurzeit ist man dabei, den dreissig Kilometer langen Linearmotor abzubauen. Was mit der eigentlichen Strecke geschieht, weiss man noch nicht.
*2007 erreichte ein Experimental-TGV auf normalen Gleisen 575 km/h.
In all den Entwicklungsjahren entstanden nach und nach neun Versuchszüge. Der „Transrapid 07“ fuhr 1993 eine Rekordgeschwindigkeit von 450 km/h*. Heute steht er auf dem ehemaligen Betriebsgelände in Lathen herum.
Die gesamte Bahnstrecke der Transrapid-Versuchsanlage Emsland (TVE) steht auf Stützen. Die Fahrbahn besteht aus Beton, teilweise aber auch aus Stahl. Die Stahl-Fahrbahn hat sich aber nicht bewährt, darauf war die Fahrt unruhig.
Ganz besonders massiv sind die beiden Weichen. Dicke Hydrauliksäulen müssen die gesamte Fahrbahn seitlich hin und her schieben.
Das alte Besucherzentrum in Dörpen wird langsam vom Gestrüpp überwuchert. Früher konnte man hier zuschauen, wie der Zug vorbei flitzte. Und man konnte auch mitfahren. Über eine halbe Million Leute nutzten die Gelegenheit. Bloss ich hab sie verpasst!
Am 22. September 2006 geschah dann das Unglück. Der "Transrapid 08" prallte mit etwa 160 km/h auf ein Werkstatt-Fahrzeug - 23 Leute starben. (n52.8885, e7.3571)
Ende 2010 wurde die Versuchsanlage endgültig geschlossen. Zurzeit ist man dabei, den dreissig Kilometer langen Linearmotor abzubauen. Was mit der eigentlichen Strecke geschieht, weiss man noch nicht.
*2007 erreichte ein Experimental-TGV auf normalen Gleisen 575 km/h.
15. August 2019
fangt den Wühltisch-Pinkler
Irgendwo las ich eine deutsche Zeitung. Darin ein unterhaltsamer
Bericht über einen dramatischen Vorfall in Goslar. Ein älterer Mann ging in ein
Kaufhaus und – ich zitiere – «urinierte an einen Warentisch mit Textilien.
Anschliessend verliessen er und seine Begleiterin seelenruhig das Geschäft». Der
Zeitungsschreiber ist empört und die Polizei sucht Zeugen…
Aber mal ehrlich. Was hätte der arme Kerl denn tun sollen?
Er musste dringend pinkeln - und alle Umkleidekabinen waren besetzt. Und
Telefonzellen gibt es heutzutage auch keine noch.
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