4. Dezember 2017

nach Valencia: Nichtstun und Muscheln

Oropesa del Mar. Jetzt bin ich schon den dritten Tag hier und bleibe noch bis Morgen. Dann muss ich aber los, denn eigentlich will ich ja nach Valencia.
Es ist bewölkt. Das ist tagsüber eher ungünstig, aber dafür ist es in der Nacht sehr mild. Zumindest so mild, dass mein Heizgebläse nie ansprang.

Meine Erkältung von letzter Woche hat mich wieder eingeholt. Mir ist so-la-la und die Nase rinnt. Also bleibe ich zuhause und wohne meinen Bungalow ab.
Zum Glück ist ganz in der Nähe ein Supermarkt, wo ich Reiseausrüstung kaufen kann; Zahnseide und ein Salamibrot. Und auf dem Nachauseweg schaue ich noch bei den Ferien-Maschinen vorbei. Meherere Dutzend zwölfstöckige Ferienhäuser mit jeweils mehr als hundert Wohnungen. Und zur Zeit sind fast alle unbemannt.

Am Nachmittag sind wir drei bei unseren Nachbar Ruth und Mario zum Muschel-Essen eingeladen. Er koche die weltbesten Miesmuscheln aller Zeiten, erzählt man. Und so ist es; die besten Muscheln, die ich ja gegessen habe.

Und dazu gibt es noch gebratene Paprika und danach eine flauschige Torte.
Inzwischen ist die Wolkendecke verschwunden und es weht ein kühler Wind. Wir sitzen noch lange draussen und schauen zu, wie die Sonne hinter den Palmen versinkt.

Auf dem Liegestuhl landet ein schier unterarmlanges Insekten-Getier. Vermutlich ist es eine „Gottesanbeterin“, aber sicher bin ich mir da nicht. Für das Foto tue ich „es“ um platzieren. Es schaut grimmig in meine Kamera.

Heute war ein wunderbarer Tag. Ich habe wie geplant so gut wie gar nichts gemacht.

Kommentare:

  1. ...Miesmuscheln, da fällt mir gleich mein Hep.-A Titter ein...zu spät.

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    1. Meine Muscheln sind geimpft - in einem Weisswein-Zwiebel-Petersilien-Sud und mit etwas Sahne...

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