13. Januar 2012

manchmal - bin ich ein ganz Netter

Heute möchte ich euch allen einmal Danke sagen. Es gibt keinen speziellen Grund dazu, kein Jubiläum und keinen Jahrestag. Es ist mir einfach drum. Also; ein «herzliches Dankeschön» all euch lieben Leser und –innen. Ohne euch wäre das alles nix.

Ganz besonders möchte ich mich bei Frau G. bedanken. Ich bin mächtig stolz auf sie. Zudem erträgt sie mich jahrein und jahraus ohne murren. Gut, seit dem ich täglich diese blassgrünen Pillen nehme, bin ich ja normal. Wer’s nicht glaubt, ich hab’s im fall schriftlich.
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12. Januar 2012

platzt bald mein Gehirn?

Das neue Jahr ist nun schon fast zwei Wochen alt. Zeit für einen Rückblick. Denn ich bin erstaunt, wie viele neue Sachen ich in der kurzen Zeit schon gelernt habe.

Folgendes:
+ Liege-Fahrräder werden immer von Männern gefahren. Männern mit Rosschwanz und ledrigen Gesichtern.
+ Annika und Tommy aus den Pippi-Langstrumpf-Filmen sind immer noch so doof wie früher. Und sie tragen gelbe Rollkragen-Pullis.
+ Alzheimer heisst mit Vornamen Alois. Und die Mutter Teresa Agnes und sie kommt aus Mazedonien und nicht aus Albanien.
+ Mein Fotoapparat ist kaputt. Und auch wenn man ihn aufschraubt und an seinen Innereien herumfingert, wird er nicht wieder heil.
+ Es heisst Ohrenschmerzen, auch wenn bloss eines Ohr schmerzt. Jetzt schmerzt es nicht mehr und ich höre wieder beidseitig und stereo.

Wenn das so weiter geht mit neuen Sachen, befürchte ich, dass dereinst mein Gehirn platzen wird.
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11. Januar 2012

Sprichwort: Feiglinge rennen schnell

Jetzt wo die Tage wieder länger; ein hilfreiches Sprichwort:

«Feiglinge leben länger - ganz besonders, wenn sie schnell rennen können.»
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10. Januar 2012

berühmt werden mit iSchnuddr

Neulich, als ich meinen Taschentuch-Eintrag betrachtete, dachte ich mir, eigentlich sollte ich berühmt werden. Weltberühmt, so dass die Passanten tuscheln und sich leicht verneigen, wenn sie vorbei gehen. Ich müsste bloss etwas erfinden. Und ich weiss auch schon was ich erfinden würde; synthetische Schnudder/Nasenpopel/Rotz. Ich würde ihn "iSchnuddr©" nennen.

Der Konsument könnte "iSchnuddr©" überall an Automaten beziehen. In so kleinen Plastik-Döschen, wie die Kaffeerahmkübeli. Drin wäre eine Portion synthetisches Nasensekret. Trübgelb glibbrig, langfadig und pastorisiert.
Der "iSchnuddr©" könnte mit wenigen Handgriffen in die Nasenlöcher appliziert werden. Und schon könnte man damit rotzen. Rauf schlotzen und dann runter gleiten lassen. Mit schnarchendem Gedröhne oder leisem Pfeifen; wie man möchte. Und für Familien gäbe es "iSchnuddr©" im praktischen ein Kilo Tetrapack. Zude gäbe es ihn in verschiedenen Geschmacksrichtungen: „feuchter Iltis“, „ranziger Keks“ und „Tramfurz“. Oder so.

Jawoll, genau das täte ich erfinden. Und dann damit weltberühmt werden. Und unglaublich reich.

9. Januar 2012

toter Tunnel in Luzern

Manche von euch haben es vielleicht schon bemerkt; ich bin alter Eisenbahntechnik nicht abgeneigt. Was also liegt näher, diese regnerischen Januartage zu einem Besuch solcher zu nutzen. Diesmal - der vor mehr als hundert Jahren stillgelegten „Gibraltar-Tunnel“ in Luzern.

Der Gibraltar-Tunnel wurde 1855-59 von der "Schweizerischen Centralbahn" erbaut. Durch ihn führte die erste Bahnlinie von Basel zum Luzerner Bahnhof. Der lag damals auf dem Gebiet der heutigen Pilatusstrasse. Schon bald war der Bahnhof zu eng und man baute nebenan einen neuen. Dadurch musste auch die Zufahrt angepasst werden. Um künftig keine Barrieren mehr zu haben, kamen die Geleise auf eine vier Meter hohen Damm. Dadurch lag der Gibraltar-Tunnelnun zu tief und wurde durch einen neuen ersetzt, den Gütschtunnel. Der Gibraltar-Tunnel wurde somit überflüssig und schon 1896 stillgelegt.
Ein paar Jahre lang diente der gut dreihundert Meter lange Tunnel der Pilzzucht. Seit gut hundert Jahren ist er nun aber bloss noch ein feuchter Lagerraum.
Wer gerne tote Tunnel guckt: Das Nordportal befindet sich hinter der Sentikirche, das Südportal in der Vonmattstrasse. Viel Spass.

7. Januar 2012

Tschinggä im Theater Giswil

Heute Abend ist Premiere im Theater Giswil - «Tschinggä». Ein Stück Schweiz und ein Rückblick auf die erste Juniwoche 1970. Und auf die Gastarbeiter von damals.

Vom 7. Januar bis am 11. Februar.
Unbedingt hin gehen und es sich anschauen!
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