23. Dezember 2014

bei F1 schmatzt mein Füdli

Am vergangenen Wochenende mussten wir zuerst in den Schwarzwald und dann nach Bern. Dazwischen logierten wir im Elsass. Ich habe auch keine Unkosten gescheut und extra für mich und Frau G. ein Zimmer im noblen „Hotel F1“ gebucht. 31 Euro fürs Doppelzimmer.

F1 heisst eigentlich "Formel 1", spüren tut man aber nichts davon. Die F1-Hotels gibt es in ganz Frankreich und ich wollte schon lange wieder einmal deren Ambiente geniessen. Unseres lag direkt neben der Autobahn und versprühte den Charme einer Autowaschanlage. Oder eines Obdachlosenheimes.

Das Zimmer war recht – öööhm – schlicht und von ausgesprochen herber Eleganz. Alles ausser der Bettwäsche und dem Mülleimer war diebstahlsicher an die Wände geschraubt. Eine riesengrosse und prallgefüllte Minibar fehlte komplett.
Das Klo war auf dem Gang und es reinigte sich nach jedem Gebrauch automatisch selber. Mit dem kleinen Nachteil, dass die Brille danach immer irgendwie nass und klebrig war. Mein Füdli gab sie jeweils bloss widerwillig und schmatzend frei.

Für 2,99 Euro durften wir auch am iss-soviel-du-magst-Frühstück teilnehmen. Es gab Brötchen, Kaffee und Saft, Butter und Aufstrich. Also schlemmten wir ausgiebig und genossen die dargereichten Köstlichkeiten. Gut, ich befürchte, ich bin künftig auf der Schwarzen Liste der Frühstücks-Schädlinge, aber es hat sich gelohnt.
Nicht nur das Frühstück.

22. Dezember 2014

Winterschlaf

heute mache ich Pause

... meine Heimat von oben: Der Stadtpark.
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20. Dezember 2014

Wort der Woche

"Koran-Utang"

... ab und zu muss ich einfach meinem Ärger freien Lauf lassen. Psycho-Hygiene, odr so...

19. Dezember 2014

eine Mädchen, ein Pony, ein Geschenk

Gestern Nachmittag habe ich mein neunjähriges Nachbarmädchen sehr glücklich gemacht. Ich habe ihm gaaanz fest versprochen, dass es zu Weihnachten sein eigenes Pony bekommt. Ein wunderhübsches mit einer schneeweisser Mähne und einer rosa Steppdecke unter dem Sattel. Und einen tollen Reithelm mit einem ganau so rosa Überzug dazu. Ganzgaaanz sicher.

Jetzt hoff ich bloss, die Eltern enttäuschen das Kind nicht.
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18. Dezember 2014

Atombunker gefunden

Auf der Suche nach Stechpalmen und vergleichbarem Weihnachtsgrünzeug stolperte ich neulich über einen Armeebunker. Viel war nicht zu sehen, denn er liegt tief im Boden. Einzig die zwei Zugänge und dazwischen fünf Notausgänge konnte ich ausmachen.

Es ist ein ASU (Atomschutz-Unterstand) aus den frühen 1960-er Jahren. Damals fürchtete man sich vor der Sowjetunion und wollte vorbereitet, falls die vorbeikommen würde.

Die ASU bestehen aus vorfabrizierten Betonelementen, die einige Meter tief eingegraben sind. Die Zugänge sind normalerweise bodeneben, bei diesem hier sind sie wegen der Überschwemmungsgefahr etwas angehoben und mit einem netten Vierfrucht-Dekor bepinselt.

Fünf Notausgänge bedeutet fünf Schutzräume, also Platz für sechzig AdA (Angehörige der Armee). Die runden Deckel sind im Waldboden kaum zu finden. Dafür finde ich noch den FAK (Feldanschlusskasten). Hier konnten allerhand Funkantennen und Telefonleitungen angestöpselt werden, um mit den Leuten im Erdreich zu reden.
Damals wurden tausende solcher ASU gebaut, doch seit dem Ende des Kalten Krieges sind viele überflüssig und verschlossen. Dieser hier diente damals als Kommandoposten.

17. Dezember 2014

das hat die Schweiz 2014 gegoogelt

Gestern las ich in der Zeitung die Liste der zehn meistgesuchten Google-Begriffe in der Schweiz. Ich habe mal nachgegoogelt, was sich dahinter verbirgt?

Hier die Liste:
1. WM 2014 – brasilianischer Mitternachtsfussball im Fernsehen, Sepp Blatter schwitzte Freudentränen.
2. iPhone 6 – chinesisches Telefon der Firma „Hon Hai Precision Industry Co“, um zu telefonieren muss man sein Ohr ganz fest aufs Glas pressen.
3. Michael Schumacher – wollte beim skifahren mit dem Kopf durch die Wand, leidet seither an „Momente des Bewusstseins und des Erwachens“
4. Robin Williams – viele haben sich zu früh gefreut, tot ist der andere Kopfschüttler.
5. Conchita Wurst – ein Österreicher mit einem seltsamen Bärtchen erobert die Welt; schon wieder!
6. Ebola – ein Fluss im Kongo, wo damals Ärzte diese Viren gefunden haben. Heute sind die Viren in Westafrika und die Ärzte sicherheitshalber in Plastik eingepackt.
7. Sotschi – subtropisches Wintersportparadies im Fernsehen und in Russland, Wladimir Putin schwitzte Freudentränen.
8. Jennifer Lawrence – dämlich kichernder Blondschopf und Nebendarstellerin in kopflosen Ami-Filmen.
9. Netflix – wer diese kopflosen Ami-Filme kostenpflichtig anschauen will, ist hier goldrichtig.
10. Nabilla Benattia – „roter-Teppich-Schlampe“ mit zwei prallen Drüsen und ausgerechnet eine Schweizerin.