Neulich war ich auswärts speisen. Erwartungsvoll drückten meine Gedärm und ich musste stoffwechseln. Dringlich. Der Gastwirt schickte mich in ein finsteres Kämmerlein im Keller.
Während ich auf dem Keramik hockte, gewöhnten sich meine Augen langsam an das Dämmerlicht.
«Bwuääääh – ich bin umzingelt» schrie ich. Amöbenartige Tupfen besiedelten die Wände und glotzten mich schamlos an. Und wegschauen geht nicht; die sind überall! Ich kneiffe fest die Augen zu und flüchte ohne Hände waschen.
Manchmal beneide ich die Blinden.
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Ein Bergler auf Abwegen. Der Schweizer Weltenbummler, Klugscheisser und Sapperlot berichtet von weltweit und zuhause. Ein Reiseblog.
19. April 2012
18. April 2012
Flieger in Not
Es war Donnerstag und über den Himmel zogen Wolken; am 24. Mai 1934. Und auf dem Stanserhorn prallte ein Flugzeug in den Berg.
Jedes Mal besuche ich den kleinen Gedenkstein unterhalb vom Gipfel: «Hier fanden den Fliegertod - Heinrich Vogt von Arbon – Rudolf Scheller von Richterswil». Was war damals wohl geschehen? Jetzt habe ich mich mal schlau gemacht:
Die beiden starteten auf dem Militärflugplatz Dübendorf zu einem Alpenrundflug. Leutnant Scheller war der Pilot der „Häfeli DH-5 MV“, einem damals schon etwas angejahrten Trainingsflugzeug. Sie kreisten einige mal über dem Gipfel und dann prallten sie im Sturzflug in die Bergflanke. Der Pilot war sofort tot. Sein Passagier, Heinrich Vogt-Wüthrich, überlebte zunächst. Er starb aber kurze Zeit später an seinen schweren Kopfverletzungen.
Die Absturzursache ist ungeklärt. Vielleicht nahm ihnen eine Nebelschwade kurz die Sicht, oder der Pilot versuchte eine Notlandung? Wie auch immer - Flieger tot.
Jedes Mal besuche ich den kleinen Gedenkstein unterhalb vom Gipfel: «Hier fanden den Fliegertod - Heinrich Vogt von Arbon – Rudolf Scheller von Richterswil». Was war damals wohl geschehen? Jetzt habe ich mich mal schlau gemacht:
Die beiden starteten auf dem Militärflugplatz Dübendorf zu einem Alpenrundflug. Leutnant Scheller war der Pilot der „Häfeli DH-5 MV“, einem damals schon etwas angejahrten Trainingsflugzeug. Sie kreisten einige mal über dem Gipfel und dann prallten sie im Sturzflug in die Bergflanke. Der Pilot war sofort tot. Sein Passagier, Heinrich Vogt-Wüthrich, überlebte zunächst. Er starb aber kurze Zeit später an seinen schweren Kopfverletzungen.
Die Absturzursache ist ungeklärt. Vielleicht nahm ihnen eine Nebelschwade kurz die Sicht, oder der Pilot versuchte eine Notlandung? Wie auch immer - Flieger tot.
17. April 2012
Swiss Travel Festival
Vom 27. bis 29. April findet in Meierskappel wieder das „Swiss Travel Festival“ statt. Drei Tage lang dreht sich alles ums Reisen, ferne Länder und Plagieren.
Ach so! Wir sind auch da. Man erkennt mich an meinem hellgelben Hosenanzug, den ich eventuell anhabe. Und man kann mit mir reden - wer das möchte. Und mit Frau G. auch...
Ach so! Wir sind auch da. Man erkennt mich an meinem hellgelben Hosenanzug, den ich eventuell anhabe. Und man kann mit mir reden - wer das möchte. Und mit Frau G. auch...
16. April 2012
Kinderkiste in Monthey
Wie ein riesengrosses Spielzeug liegt es in einem kleinen Park neben dem Bahnhof Monthey. „La Tonkinelle“ - der Kindergarten für 180 Kinder.
Das zweigeschossige Gebäude schlängelt sich übers Gelände und um die alten Bäume.
„La Tonkinelle“ wurde von Bonnard Woeffray Architectes in Monthey geplant. Das Architekturbüro ist bekannt für seine interessanten und klugen Bauten.
Also unbedingt mal anschauen gehen. Aber Vorsicht: Die Kindergärtnerinnen nerven sich ab der zahlreichen Architektur-Gucker.
Das zweigeschossige Gebäude schlängelt sich übers Gelände und um die alten Bäume.
„La Tonkinelle“ wurde von Bonnard Woeffray Architectes in Monthey geplant. Das Architekturbüro ist bekannt für seine interessanten und klugen Bauten.
Also unbedingt mal anschauen gehen. Aber Vorsicht: Die Kindergärtnerinnen nerven sich ab der zahlreichen Architektur-Gucker.
15. April 2012
14. April 2012
bäuerlicher Nebenerwerb - wäääh
Die Landwirtschaft ist seit den 1980-er Jahren in einem umfassenden Strukturwandel begriffen. Die Erzeugerpreise sinke, während die Anforderungen stetig steigen. Händeringend sucht die Branche nach Auswegen.
Gestern las ich nun dieses zauberhafte Inserat: «Bäuerin, XXL-Busen, putzt ohne Höschen deine Wohnung» (Zusammenfassung).
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das künftig wird, wenn sich dieser bäuerliche Nebenerwerb durchsetzt. Hagere Bergbauern mit schlaffen - öhhhm – ich will nicht dran denken.
Gestern las ich nun dieses zauberhafte Inserat: «Bäuerin, XXL-Busen, putzt ohne Höschen deine Wohnung» (Zusammenfassung).
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das künftig wird, wenn sich dieser bäuerliche Nebenerwerb durchsetzt. Hagere Bergbauern mit schlaffen - öhhhm – ich will nicht dran denken.
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