Neulich, genaugenommen gestern, fuhr ich wieder einmal Taxi. Ein kurzfristiger Einsatz; den ganzen Tag brachte ich behinderte Kinder zur Schule. Und wieder nachhause. Meine Fahrgäste waren alle mehr oder minder geistig behindert. Und viele zudem auch körperlich; also kompliziertes Einsteigen und bleischwere Spezialsitze. Aber ich mag sie.
Das Ganze funktioniert so. Grössere Busse verkehren auf den Hauptrouten im Tal und kleinere Busse bedienen die abgelegeneren Gebiete. Ich fahre einen kleinen. Für mich heisst das also, steile und enge Bergstrassen. Ein dauerndes rauf und runter. Und ausgerechnet heute schneit es noch einmal! Auf der Strasse liegt ein schmieriger Schnee. Ja super! Dank Allrad komme ich aber gut rauf, die Talfahrten sind allerdings etwas heikel.
Eines meiner Kinder ist schwerstbehindert. Es kann weder selbstständig sitzen noch schlucken. Sprechen oder sich bewegen sowieso nicht. Als ich es vor Jahren zum ersten mal fuhr, sagte mir eine Betreuerin: «kein Problem - du musst bloss schauen, dass es unterwegs nicht erstickt!». Ja super! Ich gebe mir Mühe…
Am Nachmittag gab es vor dem Schulhaus noch eine Krise. Ein Mädchen hat sich im Basteluntericht seine Haare abgeschnitten. Und nun schreit sie wütend herum. Sieht halt nicht schön aus, die neue Frisur.
Am Feierabend hatte ich 157 Kilometer auf der Tachoscheibe. War ein schöner Tag.
Ein Bergler auf Abwegen. Der Schweizer Weltenbummler, Klugscheisser und Sapperlot berichtet von weltweit und zuhause. Ein Reiseblog.
20. März 2012
19. März 2012
Kunst: dreizehnmal Rubens
Ab diesem Wochenende sind in Stans wieder grossartige Bilder zu sehen. Die „Frey Näpflin Stiftung“ öffnet für einige Wochen ihre Türen. Dieses Jahr: „Aus Leidenschaft zur Kunst“, mit Bildern von Peter Paul Rubens und weiteren grossen Meistern...
Die dreizehn Bilder zeigen Christus und die zwölf Aposteln, gemalt um 1620 von Peter Paul Rubens. Oder zumindest von seiner Werkstatt. Es lohnt sich hinzuschauen.
Die dreizehn Bilder zeigen Christus und die zwölf Aposteln, gemalt um 1620 von Peter Paul Rubens. Oder zumindest von seiner Werkstatt. Es lohnt sich hinzuschauen.
18. März 2012
17. März 2012
vergrabenen Punk
Kürzlich schaute ich der Frau R. bei der Gartenarbeit zu. Sie räumte Laub und abgestorbenes Grünzeug weg. Nach dem Winter ist der Garten ja voll davon. Plötzlich ein schriller Schrei. «Da ist was - daaa».
Und nun sah ich es auch. Da schien etwas vergraben zu sein. Es sah aus wie ein vergrabener Punker! Bei Frau R. steckt ein Punk im Garten, bloss sein Haarschopf schaut noch aus dem Erdreich. Wääääh...
Schon erschreckend, was die Leute alles wegwerfen.
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Und nun sah ich es auch. Da schien etwas vergraben zu sein. Es sah aus wie ein vergrabener Punker! Bei Frau R. steckt ein Punk im Garten, bloss sein Haarschopf schaut noch aus dem Erdreich. Wääääh...
Schon erschreckend, was die Leute alles wegwerfen.
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16. März 2012
Vorsicht Zebra
Neulich besuchte ich Herrn P. in seinem Waschsalon. Er blätterte grad in einem Zeitungs-Beilage-Heftli. Das präsentierte uns die Mode vom nächsten Sommer. Werbung, könnte man meinen. Aber nein, vermutlich doch eher eine Warnung.
... und ich werde wegen meiner Papst-Socken ausgelacht!
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... und ich werde wegen meiner Papst-Socken ausgelacht!
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15. März 2012
kochen: göttliche Spaghetti
Don Camillo und Peppone essen gemeinsam Spaghetti. Der Gottesmann und der Kommunist friedlich vereint, wie es nur ganz selten geschah. Meist hatte sie massive Meinungsverschiedenheit, die nicht selten handgreiflich geregelt wurden.
Don Camillo und Peppone Spaghetti:
Das braucht es dazu:
Spaghetti
Knoblauch
Rohschinken oder Speck
Chilli
etwas Olivenöl
Salz und Pfeffer
Und so wird’s gemacht: Spaghetti knapp gar kochen. In einer Bratpfanne den in feine Streifen geschnittenen Schinken und Chilli anbraten. Später Knoblauchwürfeli dazu geben. Wenn die Spaghetti lind sind miteinander vermischen und kurz durchschwenken. Fertig, essen.
Die Spaghetti sind nun himmlisch weich und teuflisch scharf. Nun breitbeinig an den Tisch hocken und die Spaghetti einschlürfen.
Don Camillo und Peppone Spaghetti:
Das braucht es dazu:
Spaghetti
Knoblauch
Rohschinken oder Speck
Chilli
etwas Olivenöl
Salz und Pfeffer
Und so wird’s gemacht: Spaghetti knapp gar kochen. In einer Bratpfanne den in feine Streifen geschnittenen Schinken und Chilli anbraten. Später Knoblauchwürfeli dazu geben. Wenn die Spaghetti lind sind miteinander vermischen und kurz durchschwenken. Fertig, essen.
Die Spaghetti sind nun himmlisch weich und teuflisch scharf. Nun breitbeinig an den Tisch hocken und die Spaghetti einschlürfen.
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