5. Juni 2017

Auffahrt-Ausfahrt: heisses Freiburg im Breisgau

Neuf Brisach. Es ist sommerlicher Vormittag. Also Leinen los; wir fahren über den Rhein hinüber nach Freiburg im Breisgau. Diesmal deponieren wir unsern Möbelwagen auf einem P+R Parkplatz im Norden der Stadt und fahren mit der Strassenbahn ins Stadtzentrum hinein.

Rund um den Dom brodelt der tägliche Markt. Heute sind frische Erdbeeren der Renner, doch wir kaufen uns eine „Lange Rote“ mit Bratzwiebeln.
Der Dom leuchtet hell in der Morgensonne. Am Turm hängt immer noch oder schon wieder ein Gerüst. Die Steinmetze metzen neue Figuren hin.

Wir schlendern durch die Gassen, trinken Limonaden und kaufen dies und das. Doch dann wird es mir zu heiss. Wir parkieren unserem Möbelwagen in den Schatten einer mächtigen Weide und machen ein ausgiebiges Nickerchen.

Gegen Abend chauffiert uns die Strassenbahn wieder nach Freiburg hinein. Wir setzen uns in den Feierling-Biergarten und geniessen die emsige Feierabendstimmung. Die Abendsonne glitzert durchs Laub und der Kies unter den Stühlen knirscht. Frau G. und ich bestellen je ein Bier – das erste in diesem Jahr. Es perlt und rinnt kühl die Speiseröhre hinab. Herrlich.

Der Frau G. ihr Bier ist sogar alkohol- und glutenfrei. Obs sogar vegan ist oder oder etwa Spuren von Erdnüssen enthält, steht leider nichts auf dem Etikett?
Auf dem Nachhauseweg wollten wir eigentlich  in einem afghanischen Lokal noch etwas trinken. Doch das hat inzwischen schon zu und darum setzen wir uns zum Perser gegenüber. Ich bestelle Uludaĝ Gazoz - eine kaugummisüsse, türkische Limonade.

Wir übernachten am Rande des P+R Parkplatzes. Wir sind nicht die einzigen. Nebenan schläft ein Fernfahrer neben seinem Sprinter in der Rabatte und eine türkische(?) Familie in einem Kombi.

3. Juni 2017

Auffahrt-Ausfahrt: Kunst in Neuf Brisach

Neuf Brisach. Es war eine ruhige und lauwarme Sommernacht. Und mich dünkt, dass es auch heute wieder ein heisser Tag werden wird.
Der elsässer Bildhauer Jean-Paul Schwindy hat die alten Festungsgräben mit Tierfiguren vollgekunstet. An jedem der vier Stadttore steht eines; eine Giraffe, ein bissiger Bär, ein erstauntes Nashorn und einen schlapper Elefant.


Die Tiere sind alle riesengross und aus nichts als Heu, Holzlatten und Draht gemacht. Remp'Art 2017 nennt sich diese jährliche Kunstveranstaltung. Die Tiere stehen noch bis in den Herbst; unbedingt anschauen gehen.

2. Juni 2017

Auffahrt-Ausfahrt: Tod und Verderben im Eisenbahntunnel

Ganz in der Nähe des Col de Bussang-Tunnel finden sich heute die Überbleibsel des Urbès-Eisenbahntunnel. Mit seinen 8,3 Kilometer Länge wäre er damals der längste Tunnel Frankreichs geworden. Doch Probleme mit dem Grundwasser und der Finanzierung beendeten 1935 das Vorhaben. Bis dahin war etwa die Hälfte des Tunnels ausgebrochen.
Heute kann man davon noch einige Eisenbahnbrücken sehen, die nutzlos in der Gegend herum stehen.

Gegen Ende des 2. Weltkrieges nutzten die deutschen Besatzer die Tunnel-Ruine als unterirdische Fabrik. Zweitausend KZ-Häftlingen aus dem KZ Natzweiler-Struthof mussten den Tunnel für unterirdische Rüstungsproduktion ausbauen und die Maschinen aufstellen. Mehr als fünfzig Häftlingen starben dabei an den unmenschlichen Bedingungen oder wurden umgebracht. Anschliessend produzierte Daimler-Benz hier für kurze Zeit Flugzeugteile.

Der Tunneleingang verbirgt sich heute hinter dem Bunker und ist verschlossen. Ich versuche über einen Notausgang hinein zu gelangen; aber der ist auch zu. Überall in der Umgebung finden wir noch Fundamente der einstigen Lagerbaracken und Werkstätten.

Heute wird der innerste Teil des alten Eisenbahntunnels als Trinkwasser-Reservoir genutzt. Hier sammelt man jetzt genau dieses Grundwasser, das einst den Tunnelbau stoppte.

1. Juni 2017

Elsass: Auffahrt-Ausfahrt: der halbe Tunnel von Bussang

Gestern erkundeten wir ja den mittelalterlichen Tunnel zum Schloss Wildenstein. Heute ist ein anderer alter Tunnel dran, denn solche gibt es hier in der Gegend grad einige. Am  „Col de Bussang“ gibt es gleich zwei. Den nie fertig gebauten Eisenbahntunnel mögen einige vielleicht schon kennen. Doch direkt unterhalb der Passhöhe gibt es auch noch einen alten Strassentunnel. Kaum bekannt und schon fast vergessen.

Um den Pferdefuhrwerken das letzte steile Strassenstück zu ersparen, baute man 1840 einen 250 Meter lange Tunnel. Dreissig Jahre später kam dann das Elsass zu Deutschland und der Tunnel wurde zur Grenzstation zwischen den beiden Ländern.
Das änderte sich erst am Ende des Zweiten Weltkrieges. Um den anrückenden alliierten Truppen den Weg zu erschweren, sprengte die Wehrmacht 1944 den damals schon hundertjährigen Tunnel. Doch es nütze nichts; das Elsass ging wieder an Frankreich - und der Tunnel war nun definitiv kaputt.

Heute führt die neue Strasse oben über den Pass und vom Tunnel sind nur noch das Ost-Portal (n47.8897, e6.8988) und die Hälfte der Tunnelröhre übrig. Ein mächtiger Schuttkegel beendet meine Erkundungstour.

31. Mai 2017

Auffahrt-Ausfahrt: das grüne Elsass

Lac de Kruth-Wildenstein. Hoch über uns hockt das Château de Wildenstein auf einer Felsnase. Da wollen wir hinauf; das wollen wir uns ansehen.
Der Weg windet sich durch den angenehm schattigen Wald. Es geht stetig bergauf; etwa 150 Höhenmeter insgesamt sollen es sein. Man sieht gut, dass der Weg schon viele hundert Jahre alt ist. Mancherorts haben sie damals, damit die Pferde nicht ausrutschen, extra Trittstufen aus den Fels gehauen.

Kurz vor dem Gipfel kommen wir an die alte Toranlage des Schlosses. Hinter dem ersten Tor führte damals eine Brücke über den Burggraben. Jetzt nicht mehr; wir müssen durch den Graben kraxeln. Danach kommen wir zum zweiten Burgtor und gleich dahinter geht der Weg durch einen Tunnel zum dritten und letzten Tor.

Vom einstigen Château de Wildenstein (n47.9489, e6.9595) sind heute nur noch Mauerstümpfe und Steinhaufen übrig. Doch man kann noch gut die beiden Türme, den Pferdestall und die achteckigen Burgkapelle erkennen.
Und von hier oben haben wir einen grossartigen Rundumblick. Bewaldete Berge soweit wir sehen können. Und tief unter uns der See und ganz einsam unser Möbelwagen.

Am Nachmittag fahren wir direkt vom See hinauf zur Vogesen-Kammstrasse (n47.9232, e7.0299). Hier oben verlief viele Jahrzehnte lang die Deutsch-Französische Grenze. Und deswegen tobten hier oben mehrere schreckliche Kriege. Überall sehen wir die Gedenksteine und Totenkreuze.
Doch heute sind hier oben unzählige Motorräder und Wohnmobile unterwegs und die Gasthäuser platzen fast vor lauter Besuchern. Nix für uns. Wir fahren auf der Routes des Crêtes ein ganz kurzes Stück nach Norden, zweigen rechts ab (n47.9429, e7.0206) und rollen hinunter ins elsässische Münstertal.
Wir müssen doch ganz dringend einkaufen. Und ich brauche meinen Nachmittagsschlaf.

Gegen Abend reifeln wir an Colmar vorbei und hinaus ins Rheintal. Heute wollen wir in Neuf Brisach übernachten. Hier sind wir ja und wir beide mögen das eigen- und einzigartigartige Städtchen.
Auf den ersten Blick wirkt die alte Festungsstadt Neuf Brisach (n48.0178, e7.5283) vielleicht etwas streng. Doch wer genauer hinschaut und sich ein wenig mit der Stadtarchitektur befasst, merkt schnell, was für eine interessanteste und spannendste Stadt das ist.

30. Mai 2017

Auffahrt-Ausfahrt: kurz an die Mosel

Am letzten Donnerstag war ja Feiertag, weswegen wir dachten; fahren wir zuerst ins Elsass zum Einkaufen, denn die Franzosen haben bestimmt Werktag und arbeiten. Aber nein, alles zu. In Altkirch hatte einzig ein kleiner türkischer Supermarkt auf und wir kauften Proviant für die nächsten vierundzwanzig Stunden.

In Hitzbach bei Altkirch schauen wir uns das Château de Reinach an (n47.5982, e7.2241). Das Schloss ist zwar hübsch, doch nichts Besonderes. Und es scheint schon seit vielen Jahren unbemannt zu sein.
Was aber sehr schön ist, ist der Schlosspark nebenan. Wir flanieren durchs Grünzeug. Überhängenden Bäume und verträumte Schilfteiche. Mittendrin finden wir noch einen uralten Eiskeller; fast genauso einen wie letztes Jahr im Iran. Der unterirdische Bau wurde früher mit Wintereis gefüllt und dann im Sommer als Eisspender genutzt.

Auf Nebenstrassen schlängelnden wir nordwärts. Irgendwo ist die Strasse wegen eines Dorffestes gesperrt. Wir folgen brav der Umleitung und treffen zwei, drei Dörfer später prompt aufs nächste Dorffest. Wieder ist alles gesperrt, wieder Umleitung. Und einige Dörfer weiter noch einmal. Und so weiter.
Also nehmen wir die Abkürzung über den Ballon d’Alsace. Die Strasse von Osten her den Berg hinauf ist grossartig. Sie ist eng und kurvig; und sie geht durch einen schönen Laubwald. Unterwegs kommen wir am Lac d’Alfeld vorbei. Überall sitzen Leute am Ufer und kokeln Fleisch und einige ganz Mutigen baden im frühlingsfrostigen Wasser.
Nach dem Pass brummen wir gemütlich ins Tal hinunter - und dann gleich wieder bergauf bis zum Col de Bussang. Der Pass ist nicht hoch, eigentlich ist er bloss auf einem Hügel oben, aber gleich unterhalb von der Passhöhe ist die Quelle der Mosel (n47.8895, e6.8927).

Weiter talabwärts mag die Mosel ja ein mächtiger Strom sein, doch hier oben ist sie bloss ein plätschender Bach in einer Ziegenweide.
Die eigentliche Quelle wurde schon vor vielen Jahren touristisch aufgewertet. Die Mosel gurgelt hier als kümmerliches Rinnsal aus einer Mauer. Für einen Moment kann ich sie sogar stauen. Hoffentlich hat mich keiner gesehen. Nicht dass ich noch Ärger bekomme, weil weiter unten die Moselschiffe plötzlichen wegen einem ruckartigen Wassermangel im Schlamm aufliegen.

Wir übernachten am Lac de Kruth-Wildenstein (n47.9541, e6.9611). Der kleine See ist ganz hübsch und unser Übernachtungsplatz auch.

29. Mai 2017

die Menhire in Belgien

Nachdem ich kürzlich von den Menhiren in Südfrankreich berichtet habe, muss ich ja wohl nun die in Belgien nachschieben. Denn die Megalithen von Wéris gehören zu Belgiens wichtigsten frühzeitlichen Überbleibsel. An mehreren Stellen nordwestlich des Dorfes finden sich einige Menhire und Dolmen.

Man nimmt an, dass die grossen Steine vor etwa viertausend Jahren aufgestellt wurden. Hier: n50.3337, e5.5229 und hier n50.3216, e5.5132

Dolmen sind eine Art riesiger Steintische. Aber sie dienten wohl eher als Grabkammern, Wer genau hinschaut, kann sogar an der Grabkammer ein „Seelenloch“ erkennen. Doch so ganz sicher ist man sich da nicht, denn die Steinzeitler haben damals nichts aufgeschrieben…

27. Mai 2017

Flug ins Reich des Bösen

Im Frühjahr 1987 war Moskau die Hauptstadt der Sowjetunion und der Kalte Krieg noch nicht entschieden. Und der „Rote Platz“ mitten in der Hauptstadt ist das gefühlte Zentrum des verschlossenen Riesenreiches. Und genau da landete
vor 30 Jahren ein junger Kerl aus Deutschland mit seiner Cessna.

Mathias Rust war damals 19 jährig und ein begeisterter Hobbypilot. Und er wollte mal schauen, ob man trotz der strengen Luftüberwachung ins stark gesicherte Moskau fliegen könne. Er konnte ‒ und landete bei Sonnenuntergang neben der Basilius-Kathedrale direkt am Roten Platz.

Die Sowjet-Behörden fanden seine Idee aber wenig originell und steckten ihn erst einmal ins Gefängnis. Sein Flugzeug, eine Cessna 172 mit der Kennung D-ECJB, war nur ausgeliehen und kam erst im Herbst wieder nach Deutschland zurück. Später war sie da und dort auf Ausstellungen zu sehen und landete dann bei einem iranischen Geschäftsmann in Japan.
Seit 2009 hängt das Flugzeug nun schlapp von der Decke des Deutschen Technikmuseum in Berlin. Wo ich sie damals unbedingt besuchen musste…

25. Mai 2017

Elsass oder Breisgau, odr so

Heute ist bei uns Feiertag – und wir fahren weg. Wir wissen aber noch nicht wohin? Vielleicht ins Elsass; an die Kanäle oder nach Colmar. Oder nach Freiburg im Breisgau. Da kenne ich ein grossartiges, indisches Restaurant. Und auch sonst gibt es da einige wirklich gemütliche Gaststätten.

Leider haben Frau G. und ich bereits am Montag wieder Termine abgemacht, so dass uns nur wenig Zeit bleibt. Doch wir schauen mal, wo es uns hin treibt?
Ich werde nachher berichten...

24. Mai 2017

Megalithen in Südfrankreich

Das kleine Dorf Les Bondons liegt in Südfrankreich; und keiner führe hin, gäbe es da nicht die Menhire von „Cham des Bondons“. Menhire sind Hinkelsteine, und diese hier stehen seit etwa fünftausend Jahren in den Hügeln nördlich des Dorfes.

Insgesamt gibt es hier etwa 150 Menhire. Die meisten stehen alleine, es gibt aber solche, die lange Reihen bilden. Die Menhir finden sich herdenweise vor allem hier: n44.4139, e3.5959. Hier: n44.41198, e3.6297 und hier im Wald n44.4126, e3.58001. Aber es lohnt sich die ganze Gegend zu durchstreifen, denn man findet sie weitherum.

Wer sie damals aufgestellt hat; und warum, ist nahezu unbekannt. Aber es gibt solche Menhire in ganz Frankreich. Aber auch in Belgien, Grossbritannien, Marokko – und auch in der Westschweiz.

23. Mai 2017

schne, Schnee, Schnecke

Ich kann’s kaum galuben, aber neben unserer Alphütte schleimen Schnecken über den harten Altschnee. Freiwillig? Und nackt!

Und nicht nur eine einzelne Schnecke irrt da auf dem Schnee herum. Nein, eine ganze Herde ist unterwegs. Aber warum? Und wozu?

Und warum friert sie mit dem Bauch nicht fest? Vielleicht weiss von euch jemand mehr dazu...

22. Mai 2017

z’Alp - immer wieder schön

Was war das gestern für ein schöner Frühlingstag. Rund um unsere Alphütte herum blühte der Löwenzahn und hoch am Himmel droben flog ein Steinadler im Kreis herum. Und Frau G. kochte ein Bergler-Menü. Also alles wie immer?

... nicht ganz. Denn am Abend beeindruckte uns Herr E. mit seinem halbseitig sonnengeröteten Gesicht. Wenn man drauf drückt, zuckt er zusammen. Echt witzig.

21. Mai 2017

Taurus in Marokko

Der Martin hat ein wunderbares Marokko-Video gemacht.


einfach nur 3 Minuten zurücklehnen und geniessen ...
www.Taurus-online.ch

19. Mai 2017

Reise Blog Award 2017

Der Muger wurde zum „Reise Blog Award 2017“ nominiert - und ich habe völlig vergessen darauf hinzuweisen. Wer mir also zu Sieg, Ruhm und Ehre; und zu unermesslichem Reichtum verhelfen möchte, der muss unbedingt hier abstimmen: Reise Blog Awards 2017

Zurzeit liegt der Muger im hinteren Mittelfeld und könnte schon noch etwas Zuspruch vertragen. Schaut euch aber auch die anderen Kandidaten an, die haben sehr nette Blogs. Doch draufklicken sollt ihr dann bei mir!

Übrigens: Besonders beachtenswert finde ich mein Portrait-Bild, das einen mir völlig unbekannten Menschen zeigt! Genau so sehe ich nämlich – öööhm – nicht aus.

18. Mai 2017

visumfrei nach Russland

Diesen Juni spielen sie in Russland Fussball; „FIFA Confederations Cup“ heisst das Turnier. Mir eigentlich egal. Interessant daran ist aber, dass Fussball-Fans während dieser Zeit visumfrei nach Russland einreisen können. So wie wir damals nach Weissrussland gereist sind

Aber ich habe mich zu früh gefreut. Denn wie’s ausschaut, ist die Sache diesmal wesentlich aufwändiger. Und da man die Eintrittskarte nur beim Fussball-Verband kaufen kann, auch wesentlich teurer. Da kann ich mir ja gleich ein richtiges Visum besorgen. Wer es dennoch versuchen will, hier und hier gibt’s Infos dazu.

Schade, ich wäre echt gerne visumfrei nach Russland gereist...

17. Mai 2017

Taurus in Marokko

Meinen Kumpel Martin lernte ich vor etwa fünfundzwanzig Jahren auf einer Sahara-Tour kennen. Wir fuhren zusammen von Tunesien nach Algerien und weiter bis nach Mali. Kürzlich trafen wir uns wieder einmal zu Kaffee und Biskuits. Wir mussten dringend plaudern, denn er kam grad von seiner grossen Winter-Auszeit zurück. Und DAS Thema interessiert mich ganz besonders.

Der Martin verbrachte den ganzen Winter in Marokko und der Westsahara. Dabei wohnte er im neuen Taurus; seinem Steyr 12m18 Wohn-Laster. Hier könnte ihr seine Reise nachlesen: Taurus in Marokko.

16. Mai 2017

Pizza mit ganz ohne Backofen

Pizza machen ist nicht schwer und man braucht dazu bloss zwei Zutaten: Teig und Zeug für drauf.
Aber was machen Leute, grad keinen Backofen zur Hand haben. Zum Beispiel im Wohnmobil, in der Alphütte oder auf dem Spaziergang? Ganz einfach - ich backe meine Pizza in der Pfanne!

Und das geht ganz einfach: Teig in eine trockene Pfanne legen und bei mittlerer Hitze backen bis er braune Stellen bekommt. Dann den Teig wenden und mit dem gewünschten Belag versehen. Jetzt den Deckel auf die Pfanne und weiter backen lassen. Wenn der Käse geschmolzen ist und/oder es angekohlt riecht, ist die Pizza fertig. Aber Vorsicht! Das Backen in der Pfanne geht deutlich schneller als im Backofen, es dauert bloss etwa 5 Minuten.

Ich habe mich mal an einer Pizza Margherita versucht, also nur mit Tomatensauce, Mozzarella und Basilikumblättern. Ja gut, ich habe noch Peperoncini, Tomaten und Oregano drauf getan. Und groben Schwarzen Pfeffer.
Die Pizza kam ganz gut. Sie hätte zwar noch etwas mehr Oberhitze vertragen können, aber sie schmeckte gut und ich hatte sie in weniger als 5 Minuten verschluckt.