Nach Osten öffnet sich die enge mittelalterliche Altstadt immer mehr. Protzige Palazzi säumen die Strassen. Prachtvolle Marmorfassaden und bunte Mosaik-Trottoirs.
In der grossen Markthalle machen wir einen ersten Boxenstopp. Die Verkaufsstände sind prallgefüllt mit vielerlei Gemüse und Obst. Daneben Fischtheken mit absonderlichem Meeresgetier und Muscheln, die den Passanten die Zunge raus strecken.
Als wir den Hafen erreichen, scheint hier die Sonne durch die Palmen. Wir schauen den Schiffen und den Möwen zu. Die afrikanischen Strandneger lauern auf Kundschaft und auf den Bänken sitzen Rentner und lassen sich wie Reptilien von der Sonne auf Betriebstemperatur erwärmen.
Später wurde dann der Frachthafen an den westlichen Stadtrand verlegt und das Gelände zugänglich gemacht. Heute sind hier mehrere Museen und eine einigermassen hübsche Strandpromenade.
Wir schauen uns noch dies und das an und geniessen das laue Wetter. Dann machen wir Feierabend.
Ich habe Deinen Reiseblog bei Sonja M. entdeckt und lese mit großem Vergnügen. Sätze wie dieser hier zeigen mir den goldigen Humor! Zitat: Die afrikanischen Strandneger lauern auf Kundschaft und auf den Bänken sitzen Rentner und lassen sich wie Reptilien von der Sonne auf Betriebstemperatur erwärmen.
AntwortenLöschendanke fürs Lob - das freut mich sehr...
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