30. November 2018

Tunesien: bäääh - ein Regenflug

18 Houmt Souk. Um drei Uhr mitten in der Nacht müssen wir los. Es regnet und stürmt. Alles ist plotschnass und die grossen Pfützen von gestern sind inzwischen zu richtigen Seen zusammengewachsen. In einem Kreisel steht ein Schiff auf dem Sockel. Ursprünglich wohl als Dekoration gedacht, sieht es jetzt aus wie ein Rettungsboot.
Am Flughafen herrscht noch schläfrige Ruhe. Die Formalitäten sind schnell erledigt. Wir investieren unser Restgeld in Süsskram, dann beginnt das lange Warten.
Ursprünglich haben wir ja den Nachmittagsflug nach Zürich gebucht. Der wurde dann auf den Vormittag verschoben - und auf Genf statt Zürich. Dann wurde er noch einmal verschoben. Und nur deswegen lümmeln wir jetzt hier in aller Frühe am Flughafen herum!
Irgendwann dürfen wir einsteigen. Der Tunisair-Flieger ist bis auf den letzten Platz ausgebucht und mollig warm beheizt.

In Genf erwischen wir den 9-Uhr-Zug nach Luzern. Nach einer Stunde kommt der Mann mit dem Mini-Buffet vorbei. Endlich bekomme ich meinen Morgenkaffee – lange hätte ichs ohne wohl nicht mehr ausgehalten!
Am Mittag sind wir zuhause. Es ist kalt und neblig. Bald ist 1. Advent.

3 Kommentare:

  1. Ich bin mal um 3Uhr morgens in Larnaca angekommen,alles zu außer der Bar , und auf der Warmluftheizung huschten die Ratten rum, weil innen die Frühstückseier gegart wurden... Irgendwann standen dann die Taxifahrer auf und brachten uns zu unserem Leihwagen... Gruß z

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  2. Wieder ein wunderschöner Beitrag. Danke dafür :)

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  3. Vielen Dank für den unterhaltsamen Reisebericht!

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