14. Januar 2011

mein geniales Universal-Adapter-Kabel

Wer öfters mal mit dem Reisemobil im fernen Ausland unterwegs ist, der weiss, da gibt es nicht nur eigenwilliges Essen und wilde Tiere. Nein, da gibt es auch eine Vielzahl von exotische Steckdosen. Unser Stecker passt da manchmal nicht hinein. Was also tun? Für viel Geld kann man sich so einen "Weltreise-Traveller-Universal-Stecker-Dings" kaufen. Nicht ich. Ich habe lange nachgedacht und mir nun meinen eigenen Adapter entwickelt.

Und nun müssen alle Elektrofachmänner ganz tapfer sein. Da ist es, mein Adapterkabel:

Er funktioniert weltweit und überall, überall wo es Strom in der Wand gibt. Die Handhabung ist simpel, die beiden blanken Kabelenden werden in die fremdländische Steckdose eingeführt: Das Blaue und Braune ist für „Plus und Minus“, das Gelbgrüne für nichts. Am anderen Kabelende können nun die heimischen Elektrogeräte angeschlossen werden.
Sollten bei der Montage irgendwelche Lichtblitze, Qualm oder Knistergeräusche entstehen, so ist möglicherweise irgendwas nicht ganz optimal verlaufen.

Kommentare:

  1. der elektrokontrolleur ist nicht böse, aber ganz fest entäuscht vom muger.

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  2. Und da bewegt sich der Muger plötzlich auf dem gleichen technischen Niveau, das er halb mitleidig/herabblickend, halb selber darunter leidend, in den osteuropäischen Staaten immer so beklagt.
    Auch noch stolz auf die eigene Unfähigkeit zu sein, nicht mal ein paar massive Kontakte an die Litze anlöten und isolieren zu können, und damit erhöhte Übergangswiderstände und erhöhten Abbrand an den Steckdosen zu verursachen, weil man als reicher Westeuropäer zu geizig ist, sich für ein paar Euronen einen Adapterstecker zu gönnen, das zeigt, das die bereisten Länder für ihn nur Spasskulisse für seine Unterhaltung sind, und er das Land, die Menschen, und ihre Geschichte(n) nicht wirklich kennenlernen will..

    Wenn so ein Osteuropäer in seinem schönen schweizer Haus auch "Lichtblitze, Qualm oder Knistergeräusche" verursachen würde, wäre er wohl ehr verstört über so viel Unzivilisiertheit und Missachtung fremden Eigentums, als das er den Erfindungsreichtum loben würde.

    Übrigens gibt es beim Wechselstrom kein "Plus" und kein "Minus", und die gelb/grüne Ader ist der Schutzleiter, der bei schadhaften angeschlossenen Geräten eventuelle Fehlerströme ableiten, und so dem geizigen Westeuropäer das Leben retten soll.

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