1. September 2010

weisses Hühner-Curry

Dies ist mein Curry-Lieblingsrezept.
Schnell zubereitet und nachher riecht es im Womo nach Indien.

Man braucht dazu:
- Ingwer, ein fingergrosse Stück pro Person
- Chili-Schoten, eine pro Person
- Knoblauchzehen, drei, vier Zehen pro Person
- Kokosmilch
- Stärkepulver, zum Beispiel Maizena
- Hühnerfleich
- Öl, zum Braten
- Salz und Pfeffer

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Das Hühnerfleisch würfeln. Die Fleischwürfel trocken tupfen (ganz wichtig), salzen, pfeffern und mit ordentlich Stärke bestäuben. Rundum scharf anbraten und dann beiseite stellen.
Ingwer, Chili und Knoblauch hacken und in etwas Öl andünsten, aber nicht bräunen. Mit Kokosmilch ablöschen und etwas köcheln lassen. Das Fleisch dazu geben und bei schwacher Hitze einige Zeit ziehen lassen. Thai-Basilikum oder Koriander drüber streuen. Fertig!

Ich habe noch einige Cherry-Tomaten hinein gegeben. Und mangels Thai-Basilikum Schnittlauch drüber gestreut.
Wer das weise Curry lieber gelb möchte, streut halt noch etwas Kurkuma hinein. Für die Zubereitung braucht man bloss eine Pfanne. Und das ganze dauert etwa eine gute Viertelstunde.

30. August 2010

ausländisch: belgisch

"De Rode Ridder - de goulden Sikkel". Auf deutsch: Der roter Ritter - der goldene Seckel!

Wer mag denn sowas lesen?
.

2. August 2010

Reisebericht: Elsass

Es ist schönes Sommerwetter, also fahren wir wieder mal ins Elsass. 
30. Juli bis 1. August.

Am Freitag Abend fahren wir noch los, übernachten an der Schleuse in Kembs. Am Samstag Vormittag wollen wir uns mal die Route des Crêtes anschauen. Hinter Mulhouse windet sich die Strasse steil den Berg hinauf und führt dann über die Vogesen nach Norden. Hohe Berge, Wälder und Alpweiden - wie bei uns. Schneller als erwartet sind wir am Col de la Schlucht. Und in Kaysersberg.

Ich fürchte mich immer etwas vor Kaysersberg. Es ist ja malerisch und romantisch und so. Aber hier wimmelt es oft von grellbunten, quäckenden Touristen. Aber heute - heute nicht! Wir schlendern durchs Städtchen und steigen auf den Burgturm.
Am späteren Nachmittag sind wir im Hafen Muhlouse eingeladen. Peti und Lucia haben ihr Schiff (www.la-vie.ch) fertig gebaut, und morgen wollen sie los fahren. Das Abschiedsfest und das grosse Buffet sind toll. Vielen Dank! Wir übernachten wieder einmal in Niffer.

Am Sonntag machen wir eine Velorundfahrt auf der "Rhein-Insel". Von Kembs dem alten Rhein entlang nach Märkt. Mittagessen. Und dann am Grande Canal entlang retour nach Kembs. War eine schöne Tour!

1. August 2010

essen und trinken: aussen hui...

Ich kaufe mir ja gerne Fertigprodukte. Nicht wegen dem Inhalt. Nein, ich mag  Überraschung.

Auf der Packung ist ein tolles Dessert abgebildet. Der Inhalt erinnert aber doch eher an eine Stuhlprobe.

oder an Gekotztes am Morgen danach. Nicht schön...
.

3. Juli 2010

Engelberg: auf dem Gipfel - Titlis

Wir Bergler haben zu unsern Berggipfeln ein zwiespältiges Verhältnis. Meist schauen wir sie bloss von weitem an und kontrollieren an den Gipfelkreuzen unsere Sehschärfe. Neulich aber, an einem schwülheissen Tag, beschlossen wir einen dieser Berge heimzusuchen - den Touristenberg schlechthin, den Titlis ob Engelberg.

Wer gerne Seilbahn fährt, ist hier im Paradies. Die Seilbahn-Fahrt zum Gipfel dauert etwa dreiviertel Stunden und endet auf 3200 Meter über Meer. Manchmal fliegt man knapp über die Kühe, andermal wiederum himmelhoch über die Gletscher. Wer mag, hat vielfältige Gelegenheit Angst zu haben.

Einmal oben, kann man die Berge vis à vis anschauen. Das Fernrohr braucht man nicht selber mitbringen, es hat eines für alle.

Oder man schaut zurück, von wo man herkommt; der Trübsee.

Mancherorts kann man tief hinunterschauen oder -fallen. Ganz weit unten sehen wir Golfplatz von Engelberg.

Warum werden die chinesischen Touristen nicht gewarnt? Oder ist das Strichmännchen das chinesische Schriftzeichen für „keinen Schritt weiter, sonst fliegt der Chines wie der Kranich“

Da und dort schützen massive Gitter vor den gefährlichen Bergen. Oder die Berge vor den Touristen - bin mir da nicht ganz sicher?

Da steht‘s geschrieben: 10‘000 Füsse – mich dünkt, es waren weit mehr...

Zur Belustigung kann man sich als indischer Trachten-Tourist verkleiden und fotografieren lassen.

Auch die fremdsprachigen Frauen müssen sich zum brünzlen hinsetzen. Wie machen die das denn sonst? Man wird im Unklaren gelassen...

Das Fazit: Wir verbrachten einen wunderschönen Tag auf dem grandiosen Berg. Um die Bergstation herum tummeln sich halt zahllose buntgekleideten Tagestouris, die sich mit allerhand Spielereien vergnügen. Spaziert man aber etwas abseits, ist es wunderbar ruhig und ein unvergesslicher Genuss. Und auch Engelberg im Tal unten ist allemal eine Reise wert.