In Solothurn ist wieder Kunst-Supermarkt. Heuer schon zum 14.-mal. Und wie jedes Jahr fahren wir dahin und schauen uns die Kunst an. Die Bilder hängen dicht an den Wänden und stapeln sich in Grabelkisten.
Wie im Supermarkt sind alle Bilder mit Preisetiketten versehen und können gleich mitgenommen werden. Sie kosten 99, 199, 299 bis 599 Franken. Ich interessiere mich ganz besonders für die neuen Werke meiner Lieblingsmalerin: Uli Krappen aus Marburg. Schööön, aber diesmal kaufe ich keines. Habe ja schon soviele.
Der Kunst-Supermarkt ist noch bis am 5. Januar offen. Sollte man hingehen.
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Ein Bergler auf Abwegen. Der Schweizer Weltenbummler, Klugscheisser und Sapperlot berichtet von weltweit und zuhause. Ein Reiseblog.
3. Dezember 2013
2. Dezember 2013
ein Pickel im Meer
Wohlwollende Umstände bescheren mir eine Reise nach Malta. Die Dezembersonne auf den Bauch scheinen lassen und das eine und andere anschauen gehen. Wird bestimmt ganz nett.
Vorgängig habe ich schon mal einen Blick in einen Malta-Reiseführer gewagt. Und was lese ich da? Der Staat Malta ist eher klein; sehr klein sogar, grad einmal knapp viermal grösser als meine Wohngemeinde. Dafür mit deutlich längerem Strand. Und es sollen dort mehr als 400‘000 Maltanesen leben. Mir scheint, das sind etwas arg viele Maltaianer auf relativ wenig Insel. Na gut, vielleicht sind die Maltaner ja auch kleiner als wir? Wir werden es dann sehen.
Vorgängig habe ich schon mal einen Blick in einen Malta-Reiseführer gewagt. Und was lese ich da? Der Staat Malta ist eher klein; sehr klein sogar, grad einmal knapp viermal grösser als meine Wohngemeinde. Dafür mit deutlich längerem Strand. Und es sollen dort mehr als 400‘000 Maltanesen leben. Mir scheint, das sind etwas arg viele Maltaianer auf relativ wenig Insel. Na gut, vielleicht sind die Maltaner ja auch kleiner als wir? Wir werden es dann sehen.
Jedenfalls freue ich mich mächtig auf das unbekannte Land.
30. November 2013
Salami-Marmelade
So - jetzt ich habe ich mir die Fussnägel geschnitten, den Küchenboden feucht gemobbt und den Kehricht vor die Tür gestellt. Und das alles in diesem Jahr.
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29. November 2013
sing Vogel
Seit es winterlich geworden ist, hockt auf dem Baum gegenüber eine Krähe im Geäst. Eigentlich steht sie, die Hände in den Hosentaschen und tut nichts. Gar nichts, ausser ab und zu fürchterlich schreien. Nicht etwa singen, wie andere Vögel; „fiiiiip“ oder „siiirpsirp“. Nein, es hört sich eher an, als ob man einen Pavian schlachtet. Pavian nenne ich übrigens ein Mädchen aus der Nachbarschaft. Wegen ihres wenig grazilen Körperbaus und der orangen Haare. Als sie dann älter wurde und Brüste bekam, fand sie den Spitznamen nicht mehr charmant. Aber vergebens; Pavian.
Aber darum geht es jetzt nicht. Der Vogel! Heute habe ich zurück geschrien: «gib Ruhe du blöde Krähe – du bist ein Singvogel, also singe –oder halt den Schnabel». Genützt hat es nichts, aber im Quartier werde ich jetzt milde belächelt.
Aber darum geht es jetzt nicht. Der Vogel! Heute habe ich zurück geschrien: «gib Ruhe du blöde Krähe – du bist ein Singvogel, also singe –oder halt den Schnabel». Genützt hat es nichts, aber im Quartier werde ich jetzt milde belächelt.
28. November 2013
ohne Visum nach Weissrussland
Im nächsten Mai finden bekanntlich in Weissrussland, oder wie der Eingeborene sagt Belarus, die Eishockey-Weltmeisterschaft statt. Das ist nett, war mir aber bis anhin völlig egal. Nun habe ich gelesen, dass Weissrussland für Besucher der Weltmeisterschaft die Visumpflicht aufhebt.
Und da habe ich mich plötzlich erinnert, dass tief in meiner Seele ein grosser Eishockey-Fan schlummert. Und in Frau G. auch. Also habe ich gleich zwei Karten gekauft, kosten ja bloss einen Döner. Sitzplätze zuoberst auf der Tribüne und ganz hinten. Dort ist sowieso sicherer, ich möchte nämlich nicht vom Ball getroffen werden.
Ob wir nun mit unserem Möbelwagen oder der Eisenbahn nach Minsk reisen, wissen wir noch nicht. So oder so, mit unserem Billet dürfen wir zwischen dem 25. April und 31. Mai ohne Visa einreisen. Ich freue mich jetzt schon auf eine kleine Weissrussland-Mai-Rundreise.
Wer diese einmalige Gelegenheit auch nutzen möchte, hier gibt es die Tickets zu kaufen.
Und da habe ich mich plötzlich erinnert, dass tief in meiner Seele ein grosser Eishockey-Fan schlummert. Und in Frau G. auch. Also habe ich gleich zwei Karten gekauft, kosten ja bloss einen Döner. Sitzplätze zuoberst auf der Tribüne und ganz hinten. Dort ist sowieso sicherer, ich möchte nämlich nicht vom Ball getroffen werden.
Ob wir nun mit unserem Möbelwagen oder der Eisenbahn nach Minsk reisen, wissen wir noch nicht. So oder so, mit unserem Billet dürfen wir zwischen dem 25. April und 31. Mai ohne Visa einreisen. Ich freue mich jetzt schon auf eine kleine Weissrussland-Mai-Rundreise.
Wer diese einmalige Gelegenheit auch nutzen möchte, hier gibt es die Tickets zu kaufen.
27. November 2013
Berge in der Sahara
Letzte Woche haben wir uns hier doch über die Berge in der Sahara unterhalten. Und ich merkte, wie wenig viele über die Sahara wissen. Darum heute etwas Klugscheisserei.
Die Sahara ist für ihre Grösse erstaunlich flach. Die meisten Gebiete liegen bloss etwa 500 bis 1‘000 Meter über Meer. Es gibt nur zwei grosse Gebirge, Den „Hoggar“ in Südalgerien und das „Tibesti“ im Tschad. Der höchsten Gipfel im Tibesti ist der Vulkan Emi Koussi (3‘415 müM). Im Hoggar ist es der Tahat mit etwa 3‘000 m. Rundherum gibt es noch einige weitere hohe und/oder schöne Berge. Und den höchste befahrbaren Pass der Sahara, den Assekrem mit gut 2‘700 Meter über Meer.
In Nordafrika gibt es aber noch ein weiteres Gebirge; das Atlasgebirge. Nicht in der Sahara, aber gleich nebenan. In Marokko, Algerien und ein bisschen in Tunesien. Der Atlas ist etwa so gross wie die Alpen. Die meisten Berge sind aber niedriger, ausser in Marokko. Der Toubkal ist mit gut 4‘700 Meter der Höchste. Und in der Gegend gibt es auch Wintersportgebiete mit Skilift und so.
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Die Sahara ist für ihre Grösse erstaunlich flach. Die meisten Gebiete liegen bloss etwa 500 bis 1‘000 Meter über Meer. Es gibt nur zwei grosse Gebirge, Den „Hoggar“ in Südalgerien und das „Tibesti“ im Tschad. Der höchsten Gipfel im Tibesti ist der Vulkan Emi Koussi (3‘415 müM). Im Hoggar ist es der Tahat mit etwa 3‘000 m. Rundherum gibt es noch einige weitere hohe und/oder schöne Berge. Und den höchste befahrbaren Pass der Sahara, den Assekrem mit gut 2‘700 Meter über Meer.
In Nordafrika gibt es aber noch ein weiteres Gebirge; das Atlasgebirge. Nicht in der Sahara, aber gleich nebenan. In Marokko, Algerien und ein bisschen in Tunesien. Der Atlas ist etwa so gross wie die Alpen. Die meisten Berge sind aber niedriger, ausser in Marokko. Der Toubkal ist mit gut 4‘700 Meter der Höchste. Und in der Gegend gibt es auch Wintersportgebiete mit Skilift und so.
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