7. April 2018

der Reh schaut bös

Neulich abendspazieren Frau G. und ich gemütlich durch den hiesigen Wald. Dann plötzlich! Ein Reh stellt sich uns in den Weg.
Kein Problem. In solchen Fällen klettert man sofort auf einen Baum und harrt auf Rettung. Jetzt war es aber so, dass die umliegenden Bäume höchstens daumendicke Stämme hatten. Sie bogen sich bedenklich, als ich zu klettern beginne. Im Fernseh-Tierfilmen sind die Bäume immer stämmig und der Abenteurer da oben in Sicherheit! Was nun?

Ich stelle mich also schützend hinter Frau G. und fuchtle wie verrückt mit den Armen um das Getier zu vertreiben. Erst schaut es angriffig und fletscht mit den Zähnen. Dann schüttelt es träge seinen Kopf und flüchtet gemächlich ins angrenzende Gebüsch.
Phuuu – da haben wir aber noch einmal richtig Glück gehabt.

Kommentare:

  1. ...nicht "gefletscht", gegrinst hattes und am Abend den Kitzen was zu erzählen...

    Gruß Ronald

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  2. Die Tiere werden immer frecher, sie merken, wir tun ihnen nichts mehr, haben sogar Angst vor ihnen. Wo soll das noch hinführen! Demnächst laufen sie durch die Städte und halten den Verkehr auf.

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