21. August 2013

Gummibeine über der Schlucht

In Sigriswil haben sie eine Brücke gebaut. Und was für eine! Eine feine Hägebrücke. Eine feingliedrige Stahlseil-Konstruktion, 340 Meter lang und hoch über die Gummischlucht.

Bis letzten Oktober betrug der Schulweg der Kinder von Aeschlen fast eine Stunde, jetzt sind es bloss noch einige Minuten. Zudem ist die Brücke ein Teil vom geplanten Brückenweg rund um den Thunersee.

Die Brücke hängt an zwei Tragseilen und wird zusätzlich über zwei Abspannseile stabilisiert. Der Brückentrog besteht aus gelochtem Stahlblech. Um die Windkräfte zu verringern, werden gegen die Brückenmitte hin die Bleche dünner und die Löcher grösser. In der Brückenmitte hat man deshalb fast einen unverstellten Rundumblick. Und da geht es immerhin 182 Meter in die Tiefe.

Beim darüber gehen federt die Brücke elegant. Und bei Seitenwind beginnt sie ganz leicht zu schwanken, schöner wie fliegen.

Kommentare:

  1. Du lieber Himmel! Freiwillig ginge ich da nicht drauf.

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    1. sooo weit sind die 340 Meter nun auch nicht ;-)

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  2. was hat man vom unverstelltem Rundumblick wenn einem vor den Augen schwummrig wird ?

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  3. moin,
    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zugangsautomat1HBF.jpg
    fehlt noch wg. Belustigung bei
    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wea00920.jpg
    Wind ...
    Gruß z

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  4. Passen da alle schweizer Bankdirektoren drauf? Und dann noch die Regierung? Und dann die Seile kappen, und schon hätte die Welt und Europa ein Problem weniger.

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    1. ... ich weiss nicht, dass sind genau die Leute, die die Brücke gespendet haben! Und die Schulkinder hätten dann wieder den weiten Weg durch die Schlucht.

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  5. Dann gehen wir mal davon aus, dass die Bankdirektoren die Spende aus eigener Tasche bezahlt haben und nicht mit den in anderen Ländern hinterzogenen Steuern.

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    1. ... und warum sollten die in anderen Ländern Steuern zahlen? Steuerpflichtig ist man üblicherweise an seinem Wohnort.

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  6. interessant, dass die vorschläge anonym eingereicht werden..im zweifelsfall kann man ja nicht mal seinen dank adressieren...
    christoph

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  7. Ja, der Muger muss endlich aus seiner Anonymität raus treten. Nur so können seine Leser dazu bewegt werden, dem zu folgen.
    Grüße
    Zum Winkel

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    1. Der Muger ist doch nicht anonym! Der hat einen Namen, einen Blog, eine Mailadresse. Man kann ihm hier oder per Mail schreiben und kriegt eine Antwort von ihm. Nur weil er nicht grad seine Telefonnummer und sein Konterfei veröffentlicht, ist er noch lange nicht anonym.

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    2. mit anonym hab' auch nicht den muger* gemeint, sondern den anderen ... öhhm ... gedankenabsonderer
      christoph
      * den muger kenne ich selbstpersönlich

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  8. Ich bin froh, dass ich nicht über eine Hängebrücke zur Schule musste. Obwohl, damals hatte ich noch keine Höhenangst. Die kam erst, als ich selber Kinder hatte.

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