20. März 2013

Internet unterwegs

Ich werde immer wieder gefragt: «Wie kommt man unterwegs eigentlich ins Internet?» Gute Frage: Grundsätzlich gibt es da zwei Möglichkeiten; UMTS oder WLAN. Und es ist bei weitem nicht so kompliziert, wie es ausschaut.

UMTS ist das Handynetz. In vielen Ländern bieten die lokalen Telefongesellschaften Daten-Flatrates an, also einen zeitlich begrenzten Zugang zum Internet. In der Praxis kauft man sich dazu einen Stick mit einer Prepaid SIM-Karte (das weisse Zäpfchen auf dem Bild). Den muss man nur im Compi einstecken und man hat Internet. Zumindest überall da, wo Handyempfang ist.
Beispiel: In Marokko kostet einen Monat freien Internetzugang für etwa 25 Franken. Keine Registrierung, keine weiteren kosten; und es funktioniert. Verkauft werden diese Sticks von den Handy-Läden in der Innenstadt. Am besten nimmt man seinen Compi gleich mit in den Laden und lässt sich vom Verkäufer den Stick installieren und einstellen. Wer durch viele Länder weltreist, muss man dann halt aber in jedem Land einen neuen Stick kaufen.

Die zweite Möglichkeit ist WLAN, meist „WiFi“ genannt. Hierzu braucht man gar nichts. Man schaut sich am Compi die empfangenen WLAN an und klickt sich in ein Offenes ein. Diese erkennt man am „!“-Symbol.
Und wo findet man solche offenen Zugänge? In vielen Ländern wimmelt es förmlich von offenen WLan. Wenn nicht, so bieten zum Beispiel McDonalds, Starbucks oder ähnlichen kostenlosen Internetzugang an. Auch Tankstellen, Einkaufszentren und die Touristen-Info. Und wenn kein offenes Netzt da ist, setze ich mich auf den Hauptplatz und schaue was für Netze ich empfange. Meist sind da einige Gaststätten dabei. Und da bekommt man dann zu Kaffee auch gleich den Zugangscode. In manchen Ländern gibt es die Internetcafes. Hier kann man sich meist auch mit dem eigenen Compi einklicken.
Um meinen WLAN-Empfang zu verbessern benutze ich eine zusätzliche Antenne mit Verstärker. Damit habe ich deutlich mehr Reichweite und viel besseren Empfang.

Kommentare:

  1. In Deutschland ist WiFi leider noch nicht so verbreitet wie z.B. in den USA oder auch Mexiko (wo ich im letzten Sommer war). Aber das wird sich auch in der "ServiceWüste Deutschland" noch ergeben!

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    1. Das stimmt. In Deutschland findet man unzählige WiFi, aber alle sind verschlüsselt. Da nutze ich immer Gaststätten ...

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  2. Muger, hast Du meine Mail vor ca. 10 Tagen nicht erhalten?

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    1. doch - und ich habe dir auch gleich geantwortet!

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  3. Wie heisst denn der WLan-Verstärker? ALFA oder wie?

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  4. Wie weit reicht der Alfa denn erfahrungsgemäß?

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    1. Wie weit kann ich nicht sagen, aber ich empfange sehr viel mehr Wlan. Das Ding lohnt sich in jedem Fall.

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  5. " muss man dann halt aber in jedem Land einen neuen Stick kaufen."
    Hallo Muger
    bin ein Freund von Kurt J.
    Ich glaube , man muss in jedem Land eine Simkarte kaufen; der Surfstick kann der Alte bleiben.
    Weiter so.....Theo

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    1. Hoi Theo - da hast du natürlich recht ...

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