3. August 2012

das Entlebuch befruchtete Lenin

Dem Lenin seine Frau Nadeschda Krupskaja hatte einen Kropf. Und er eine Geliebte. Aus diesem Grund weilten sie vom von Mai bis Oktober 1915 im Entlebuch (Luzern) zur Kur. Lenin und seine Frau wohnten im „Hotel Marienthal“ in Sörenberg. Die Bergluft und die Aufenthaltskosten waren günstig. Vormittags arbeiteten die beiden jeweils an der russischen Revolution, nachmittags genossen sie die Sommerfrische. Er wanderte und machte Ausflüge mit dem Velo. Sie blieb derweilen im Hotel und kränkelte!

Praktischerweise wohnte Lenins Sekretärin und Geliebte Inessa Armand im Nachbardorf Flühli, im dortigen „Hotel Kurhaus“. Und so endeten viele seiner Wanderungen und Ausflüge hier. Und er nutzte die günstige Gelegenheit, den Samen der Revolution zu verbreiten.
Das seltene Foto zeigt Lenin, zusammen mit der Saaltochter Bucher und dem Postillion Haas, vor dem Kurhaus in Flühli. Wahrscheinlich anlässlich eines Besuches bei seiner Genossin Armand.

Nachtrag Juli 2016

Kommentare:

  1. Der Pöstler mit einem Glas Rotwein (oder mit einem Kaffi Luz) in der Hand... und das während der Dienstzeit. Typisch Kommunismus !

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  2. hat er etwa auch die saaltochter... ??? dass sie sich jetzt mit rotwein bedankt? oha ! abgründe ,sag ich nur ...
    gruß th

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  3. Da bei euch wäre er mal besser geblieben! Ist er dann nicht gleich mit dem Zug durch Deutschland gefahren wegen der Revoluzion, oder wie war das?

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    1. ... erst im Frühjahr 1917. Bis dahin wohnte er in Zürich über einer Wurstfabrik.

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  4. Der Pöstler wurde sich bestochen mit dem Wein, damit er nicht weitertratscht, dass der Lenin immer bei seiner Sekretärin liegt. Denn die Pöstler waren ja sehr redselig und das Telefon ohne Kabel;-)

    Gruss Gaudifant

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  5. Uii, da hatte er ja noch Haare auf dem Schädel - ich hab immer gedacht, der sei schon mit Glatze zur Welt gekommen ;-)

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  6. Henne, der Lenin hatte 1897 weniger Haare als 1915, und 1920 auch wieder. Vielleicht ist der Genuss von Kaffi Luz haarwuchsfördernd.

    twocents

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  7. Immerhin war Lenin kein Heimlichtuer...

    Als er und die Krupskaja 1914 in die Schweiz umziehen, wohnt seine Geliebte Inessa Armand in Bern alsbald im Haus gegenüber, oft kommt sie vorbei. Krupskaja weiß von der Beziehung ihres Mannes, der seinen Genossen vieldeutig predigt, "weder Mönch noch Don Juan zu sein". Im Zug, der 1917 Lenin quer durch Deutschland nach Russland bringt, sind Gattin und Geliebte mit von der Partie. Nach der kommunistischen Machteroberung bekommt Inessa eine Wohnung in Kremlnähe und eines der ersten Telefone mit Selbstwählfunktion - Geräte, die eigentlich für die Führungsspitze des neuen Staates reserviert waren.

    Inessa stirbt drei Jahre vor ihm an Cholera. Ihren Tod hat er nie verwunden und war seitdem den Toten näher als den Lebenden.

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  8. Was denn! Das ist der Lenin? Der sieht auf den Fotos sonst immer anders aus! Und auf den Denkmälern auch! Und ich glaube, der im Mausoleum sieht auch ganz anders aus!

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  9. stimmt, als ich ihn besucht habe, hat er kein wort gesprochen....
    th

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  10. http://www.stel.ru/museum/lenin_museum_images/lenin_photo2.jpg

    Bitte den Link öffnen und eine Seite zurückklicken. Da seht ihr den Lenin zweimal im Jahre 1917. Äußerst merkwürdig ist, dass er im April eine Halbglatze hat und im August Locken seine Stirn schmücken.

    Frage: Hatte er 1915 in der Schweiz ein Toupet auf oder ist es gar nicht Lenin auf dem Foto?

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    1. Es ist gar nicht Lenin, Muger beschummelt doch immer!

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    2. Ich bezweifle, dass es sich beim Herrn auf dem Foto um Lenin handelt, der Mann sieht einfach völlig anders aus und es gibt auch keine Quellenangaben und Belege zu dem Foto.

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  11. Ich schummle nicht!

    Ich glaube, man erkennt unter den ausufernden Locken auch schon seine Stirnglatze.

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