20. Dezember 2016

wohn mobil im Möbelwagen

Immer wieder fragt man uns, wie denn unser Möbelwagen innen aussieht. Deshalb will ich jetzt das Rätsel lösen. Also.
Unser Wohn-Mobil wurde seinerzeit von einer richtigen Wohnmobil-Manufaktur massgefertigt – allerdings nicht für uns, sondern für jemand anderes und nach dessen Vorstellungen. Auffallend sind, dass es keine seitliche Schiebetür, dafür aber zwei Tische gibt.

Die Fahrerkabine lässt sich mit einer Schiebetür vom Wohn/Schlafraum dicht abtrennen. Eine geniale Sache; denn so bleiben die Kälte, die Hitze und der Strassenlärm vorne. Und im Winter beschlagen vorne die Fenster nicht.

Wohnen tun wir hinten. Wenn wir die Hecktür öffnen, sitzen wir gleich im Freien. Und während es vor dem Auto oft unruhig ist, wohnen wir hintenraus ganz ungestört - und oft auch unbemerkt. Und anders als bei der seitlichen Schiebetür brauchen wir hinten auch keine Sonnenstore und es regnet nicht hinein.
Die Sitzgruppe im Heck ist gross genug für vier füllige Leute und auf dem langen Sofa kann ich gut mein Mittagsschläfchen machen. Der Schreibtisch hingegen ist eigentlich unnütz und dient uns mehr als Ablage.

Das Bett wird aus der Sitzgruppe umgebaut. Das Umbauen ist zwar etwas lästig, doch die zwei Minuten Arbeit am Morgen und am Abend bringen einen enormen Platzgewinn. Zudem können wir unser Bett auf zwei Arten umbauen, zum quer oder längs schlafen. Wir schlafen aber eigentlich immer quer. Ganz anders als in den meisten anderen Wohnmobilen haben wir über dem Bett 1,50 m Kopffreiheit; also keine Übereinanderkrabbeln und im Sommer kein Hitzestau.
Unser Badezimmer ist sehr praktisch und ohne jeden Charmes.

Insgesamt ist der Möbelwagen für uns nahezu ideal. Aussen klein und innen gross. Zumindest deutlich grösser als bei den meisten anderen Kastenwagen. Dafür hat er keine Heckgarage, was uns aber auch davor schützt unnötigen Krempel mitzunehmen. Deshalb ist unser Möbelwagen reisefertig beladen und vollgetankt auch nur 2'700 kg schwer.

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