9. Juni 2015

10 Wohn-Mobil

Der Talbot-Matra Rancho war mein zweites Reise-Auto. Damit war ich in Algerien und Osteuropa unterwegs. Und ich finde bis heute, dass es ein tolles Reiseauto war. Robust und sparsam, und mit wenig, dafür einfacher Technik. Und viel Rost.

Der Talbot-Matra Rancho ist eigentlich nur ein aufgehübschter Simca 1100 Pickup. Ein hässlicher Ladenhüter, der in Frankreich etwa so beliebt war wie eine ausgekugelte Schulter. Er hatte zwar keinen Allrad, aber er war werkseitig vorbereitet für ein Bett - und das ist auf Wüstenreisen wesentich nützlicher als Allradantrieb.

Kommentare:

  1. Mit so einem Rancho (in grün) habe ich auch meine erste Nordafrikareise, nach Marokko, unternommen. Allrad haben wir damals schon bissl vermißt, in den Wadis ist er regelmäßig im Sand stecken geblieben. Außerdem war die Bodenfreiheit zu gering. So sind wir eines abends in einem Wadi eingesandet, drin schlafen war wiklich komfortabel, aber nachts hats dann geregnet und die Karre ist abgesoffen. Wir hatten ihn nach 2 Tagen wieder soweit, dass er lief und wir haben es dann auch noch bis Lyon geschafft, dort wurde er dann verschrottet.

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    1. Dank der Drehstabfederung liess sich die Bodenfreiheit um einges erhöhen ...

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