31. Dezember 2014

Pferdewelpen odr sooo ...

Als Zeichen meiner Missbilligung des garstigen Wetters trage ich heute meine Strumpfhosen andersherum. Das Flauschige nach aussen.
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30. Dezember 2014

der Winter ist manchmal schon ein ganz blöder

Wenn ich eines ums Verrecken nicht leiden kann, dann den Winter. Zumindest seine Ausscheidungen. In der letzten Nacht hat er mir doch tatsächlich grossflächig aufs Auto gespuckt. Zwei Zentimeter Schnee und darunter eine betonharte Eisschicht. Wie ein Eisberg im Polarmeer, fehlen bloss noch die Pinguine und Eisbären.

Wie auch immer; alles tiefgefroren. Die Autoscheiben und auch die Türschlösser. Kratzen und am Schloss herum würgen. Dann noch kurz zum Abtauen fahren - wozu sonst sind denn hier so viele Tunnel gebaut worden. Da drin ist es immer mollig warm. Eisbären-Gefahr gebannt.

29. Dezember 2014

Winterschlaf

ich mache Pause

... meine Heimat von oben.
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28. Dezember 2014

Eierstechen

mein Wort der Woche: "Eierstechen"

Quelle: neue Obwaldner Zeitung
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27. Dezember 2014

ein wunderbares Reisejahr

Dieses Jahr ist demnächst aufgebraucht, das ist dann wohl der richtige Zeitpunkt für einen Jahresrückblick.
Heuer durften wir sogar ein neues Land kennenlernen; Weissrussland. Und wir besuchten zwei für uns neue „Territorien; den Souveräne Malteserorden in Rom und das Britisches Überseegebiet Gibraltar. Aber am beeindrucktesten war unser privater Einblick in den Vatikanstaat.

Was das nächste Reisejahr bringen wird, wissen wir noch nicht. Ende Januar werden wir in Málaga unseren Möbelwagen besuchen und irgendwann im Frühling geht’s hoffentlich noch einmal nach Marokko. Aber für nachher ist noch nichts geplant. Mal schauen, was der Zufall bringt?
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25. Dezember 2014

Kieferhöhlenentzündung und Hackbraten

Weihnachten - ich will es mal so zusammenfassen: Schnudernase, Sandalenfilm, Grindweh, Glockenläuten, Hackbraten, Schoggi-Mäuse und Sofaschlaf im eigenen Saft. Also im Grossen und Ganzen ganz nette Weihnachtstage.

Vor ich's vergesse, ich wünsche euch allen wunderschöne - öööhm - Festtage.
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24. Dezember 2014

wie viele Hamster in einen Wal passen

Im Fernsehen gesehen: Ein ausgewachsener Blauwal wiegt 200 Tonnen - also so viel wie 3‘100 handelsübliche Waschmaschinen. Oder 95‘000 mittelgrosse Hamster. In so eine handelsübliche Waschmaschine gehen knapp 80 mittelgrosse Hamster rein, wenn man drückt.
Ein ausgewachsener Blauwal wiederum frisst jeden Tag dreieinhalb Tonnen, was ziemlich genau 18‘000 mittelgrossen Hamstern entspricht, oder 54 handelsübliche Waschmaschinen. Mit Hamstern drin wären es dann aber einige weniger.
Wenn man sich das so überlegt - schier unglaublich...
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23. Dezember 2014

bei F1 schmatzt mein Füdli

Am vergangenen Wochenende mussten wir zuerst in den Schwarzwald und dann nach Bern. Dazwischen logierten wir im Elsass. Ich habe auch keine Unkosten gescheut und extra für mich und Frau G. ein Zimmer im noblen „Hotel F1“ gebucht. 31 Euro fürs Doppelzimmer.

F1 heisst eigentlich "Formel 1", spüren tut man aber nichts davon. Die F1-Hotels gibt es in ganz Frankreich und ich wollte schon lange wieder einmal deren Ambiente geniessen. Unseres lag direkt neben der Autobahn und versprühte den Charme einer Autowaschanlage. Oder eines Obdachlosenheimes.

Das Zimmer war recht – öööhm – schlicht und von ausgesprochen herber Eleganz. Alles ausser der Bettwäsche und dem Mülleimer war diebstahlsicher an die Wände geschraubt. Eine riesengrosse und prallgefüllte Minibar fehlte komplett.
Das Klo war auf dem Gang und es reinigte sich nach jedem Gebrauch automatisch selber. Mit dem kleinen Nachteil, dass die Brille danach immer irgendwie nass und klebrig war. Mein Füdli gab sie jeweils bloss widerwillig und schmatzend frei.

Für 2,99 Euro durften wir auch am iss-soviel-du-magst-Frühstück teilnehmen. Es gab Brötchen, Kaffee und Saft, Butter und Aufstrich. Also schlemmten wir ausgiebig und genossen die dargereichten Köstlichkeiten. Gut, ich befürchte, ich bin künftig auf der Schwarzen Liste der Frühstücks-Schädlinge, aber es hat sich gelohnt.
Nicht nur das Frühstück.

22. Dezember 2014

Winterschlaf

heute mache ich Pause

... meine Heimat von oben: Der Stadtpark.
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20. Dezember 2014

Wort der Woche

"Koran-Utang"

... ab und zu muss ich einfach meinem Ärger freien Lauf lassen. Psycho-Hygiene, odr so...

19. Dezember 2014

eine Mädchen, ein Pony, ein Geschenk

Gestern Nachmittag habe ich mein neunjähriges Nachbarmädchen sehr glücklich gemacht. Ich habe ihm gaaanz fest versprochen, dass es zu Weihnachten sein eigenes Pony bekommt. Ein wunderhübsches mit einer schneeweisser Mähne und einer rosa Steppdecke unter dem Sattel. Und einen tollen Reithelm mit einem ganau so rosa Überzug dazu. Ganzgaaanz sicher.

Jetzt hoff ich bloss, die Eltern enttäuschen das Kind nicht.
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18. Dezember 2014

Atombunker gefunden

Auf der Suche nach Stechpalmen und vergleichbarem Weihnachtsgrünzeug stolperte ich neulich über einen Armeebunker. Viel war nicht zu sehen, denn er liegt tief im Boden. Einzig die zwei Zugänge und dazwischen fünf Notausgänge konnte ich ausmachen.

Es ist ein ASU (Atomschutz-Unterstand) aus den frühen 1960-er Jahren. Damals fürchtete man sich vor der Sowjetunion und wollte vorbereitet, falls die vorbeikommen würde.

Die ASU bestehen aus vorfabrizierten Betonelementen, die einige Meter tief eingegraben sind. Die Zugänge sind normalerweise bodeneben, bei diesem hier sind sie wegen der Überschwemmungsgefahr etwas angehoben und mit einem netten Vierfrucht-Dekor bepinselt.

Fünf Notausgänge bedeutet fünf Schutzräume, also Platz für sechzig AdA (Angehörige der Armee). Die runden Deckel sind im Waldboden kaum zu finden. Dafür finde ich noch den FAK (Feldanschlusskasten). Hier konnten allerhand Funkantennen und Telefonleitungen angestöpselt werden, um mit den Leuten im Erdreich zu reden.
Damals wurden tausende solcher ASU gebaut, doch seit dem Ende des Kalten Krieges sind viele überflüssig und verschlossen. Dieser hier diente damals als Kommandoposten.
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17. Dezember 2014

das hat die Schweiz 2014 gegoogelt

Gestern las ich in der Zeitung die Liste der zehn meistgesuchten Google-Begriffe in der Schweiz. Ich habe mal nachgegoogelt, was sich dahinter verbirgt?

Hier die Liste:
1. WM 2014 – brasilianischer Mitternachtsfussball im Fernsehen, Sepp Blatter schwitzte Freudentränen.
2. iPhone 6 – chinesisches Telefon der Firma „Hon Hai Precision Industry Co“, um zu telefonieren muss man sein Ohr ganz fest aufs Glas pressen.
3. Michael Schumacher – wollte beim skifahren mit dem Kopf durch die Wand, leidet seither an „Momente des Bewusstseins und des Erwachens“
4. Robin Williams – viele haben sich zu früh gefreut, tot ist der andere Kopfschüttler.
5. Conchita Wurst – ein Österreicher mit einem seltsamen Bärtchen erobert die Welt; schon wieder!
6. Ebola – ein Fluss im Kongo, wo damals Ärzte diese Viren gefunden haben. Heute sind die Viren in Westafrika und die Ärzte sicherheitshalber in Plastik eingepackt.
7. Sotschi – subtropisches Wintersportparadies im Fernsehen und in Russland, Wladimir Putin schwitzte Freudentränen.
8. Jennifer Lawrence – dämlich kichernder Blondschopf und Nebendarstellerin in kopflosen Ami-Filmen.
9. Netflix – wer diese kopflosen Ami-Filme kostenpflichtig anschauen will, ist hier goldrichtig.
10. Nabilla Benattia – „roter-Teppich-Schlampe“ mit zwei prallen Drüsen und ausgerechnet eine Schweizerin.

16. Dezember 2014

der Aff ist ein Indianer – und in Luzern

Ganz unscharf erinnerte ich mich daran; dass an der Jesuitenkirche ein Affe abgebildet sei. Also beäugten wir die Sandsteinfiguren an der Fassade und suchten den Affen. Und dann sahen wir ihn: Kein Aff, sondern ein Indianer ist dargestellt. Direkt über dem Haupteingang.
Ein Indianer mit Federschmuck und Lendenschurz kniet neben einem Riesen in Frauenkleidern. Warum?

Als damals vor 350 Jahren die Jesuitenkirche gebaut wurde, war grad kürzlich dieser Franz Xaver heiliggesprochen worden. Der F. X. war vorher als Missionar in Indien unterwegs und taufte unzählige Inder. Und deshalb ernannten die Luzerner diesen Heiligen Franz Xaver zum Kirchenpatron und meisselten ihn in Sandstein. Gut, der Tauf-Inder sieht aus wie ein Indianer. Aber solche Kleinigkeiten verwirrte auch schon den Kolumbus, als er nach Indien segelte.

15. Dezember 2014

ein Esel und ein Ochs am Weihnachtsmarkt

«…du musst mitkommen» sagt Frau G. «der Mann von der Namu kommt auch». Da blieb mir wohl nichts anderes übrig und ich besuchte den Weihnachtsmarkt in Luzern. Da war es wie immer. Eisiger Luft zog durch die Gassen und es roch süsslich und nach Wintermänteln. Und nach Glühwein. Ausser einer Salami kaufte ich nix.

Als wir Mannen so hinter den Frauen her schlurfe, dämmerte es mir aufs Mal. Wir beiden sind Opfer eines hinterlistigen Komplotts. Ich bin ja nur mitgegangen, weil der Mann von der Namu auch mitkommt. Und er, wie er mir jetzt gesteht, nur weil ich ja auch mitkomme. Die Frauen haben unsere Gutmütigkeit schamlos ausgenutzt und uns beide aufs Ärgste missbraucht. Schlimm so was, schlimmschlimmschlimm.

13. Dezember 2014

12. Dezember 2014

Weihnachtsmännernationalmannschaft

Fremde Länder, fremde Sitten und Gebräuche. Heute: Weihnachtsmänner-Nationalmannschaft aus Polen.

Bild:Google.ch
Die polnischen Weihnachtsmänner tragen zwar keine Bärte, aber recht grosse - öööhm - ach lassen wir das.
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11. Dezember 2014

meineid stotzig

Damals, als die Berge erfunden wurden, beschenkte man uns mit steilen. Beim Strassenbau erwies sich das als eher ungünstig, diese sind nun auch steil. Sehr.

Die Alte Mörlistrasse in Giswil ist 28% steil. Das ist immerhin doppelt so steil wie eine Tiefgaragenrampe! Es gibt sogar Ausflügler, die kommen extra deswegen hin. Gut – ich; aber immerhin.

10. Dezember 2014

Kofferauktion - und das war drin

Manche haben es wohl schon geahnt; es waren keine Millionen-Schätze in meinem Auktions-Koffer! Eher ein Sammelsurium mehr oder weniger interessanter Sachen. Und das war drin:

+ ein schrillbunter Gebetsteppich und ein islamische Gebetskette
+ vier Flaschen orientalisches Parfum, Geschmacksrichtung nuttig-fruchtig
+ ein Doppelpack Stahlwatte für die Küche
+ zwei Flaschen Herrenparfüm, Marke „ralf moeller“ und „chanel“
+ vier verschiedene originalverpackte Hemden
+ sechs Handseifen der Marke „Cien“
+ zwei orientalische Hemden, eines beige, eines zitronengelb
+ vier Buntfaltenhosen, Modell anatolische Bauernhochzeit
+ ein schwarzer Tschador mit dem Aufdruck „cha()nel“
+ ein bodenlanges Samtkleid mit Wildkatzendekor
+ ein grauer Pullover mit Rautenmuster, Modell englischer Lord
+ zwölf nagelneue Küchenschwämme, gelb-grün
+ einige neue Unterhosen der Marke „Don“
+ einige enge T-Shirts mit schreiendem Aufdruck
+ zahlreiche Packungen mit Make-up Zeug
+ eine schöne Damen-Handtasche aus Leder
+ achtzehn Packungen Papiertaschentücher „Floralys“
+ dazu noch einige Schals und Tücher
kein Geld, kein Gold, nichts zu Essen.

9. Dezember 2014

Kofferauktion: Maul- und Clownseuche

Koffer-Auktionen kannte ich bis jetzt bloss aus dem Fernsehen. Am letzten Samstag besuchten wir selber eine; in Freiburg im Breisgau. Die Lufthansa liess hier etwa 400 Koffern versteigern. Ich besorge mir eine Bieternummer, bekomme die 13.

Bild: chilli-freiburg.de
Punkt zwölf betrat der Auktionator die Bühne. Er trägt einen rotschwarzgelb-karierten Anzug und eine Clown-Mütze. Und er verbreitete sogleich gute Laune. Dann der ersten Koffer. Der Auktionator-Clown plapperte los wie ein Maschinengewehr. Zwei-drei-vier-fünf-zehn-fünfzig Euro. In wenigen Sekunden feuert er die Gebote auf achtzig Euro hoch. Zuschlag. Und weiter, der nächste Koffer. Höllentempo. Er rattert pro Minute zwei Koffern durch!

Ich ersteigere einen Fotoapparat und so einen Kindle-Dings, damit ich meine Bücher auch mal lesen kann. Neben zahllosen Koffern sind auch viele andere Fundgegenstände im Angebot: Ein Surfbrett, ein Rollstuhl, ein Heizlüfter und dickes Bündel Schirme. Und eine ganze Palette Kinderwagen, bestimmt fünfzig Stück. Dazu Überraschungspakete und Kartonschachteln voller Brillen, Mützen oder Schals.

Irgendwann ergattert Frau G. einen prallen Rucksack. Ich werde dauernd überboten, doch dann kommt der Koffer 376, der zweitletzte für heute. Ein dunkler Rollkoffer, leicht staubig aber sonst intakt. Die Gebote klettern blitzschnell hoch, doch ich bleibe dran, lasse nicht locker und – der Koffer gehört mir!
Morgen erzähle ich dann, was drin war. Millionenschatz oder verschwitzte Fussballer-Unterhosen.

8. Dezember 2014

Heute ist Maria Spreitenbach

Heute sind wir Innerschweizer wieder äusserst katholisch. Feiertag; Maria Empfängnis. Feiertag bedeutet vor allem freier Tag.
Traditionell wallfahren wir an solchen Feiertagen ins protestantische und darum werktätige Unterland. Aber nicht etwa, weil wir plötzliche eine Zuneigung zu unseren Miteidgenossen verspüren. Nein, einzig wegen der Tatsache, dass dort die Geschäfte auf haben. Wir nennen solche katholischen Feiertage darum auch „Maria Spreitenbach“; benannt nach dem ersten Shoppingcenter in der Schweiz, dem Shoppi Tivoli Spreitenbach...
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6. Dezember 2014

Talentvielfalt

Ich bin nicht nur ein schnüggeliges Kerlchen, ich kann auch ganz gut Griti-Bänz - essen.
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5. Dezember 2014

schafäugige Buben haben Durst

Neulich. Draussen ist kaltnasses Spätherbst-Frühwinter-Wetter und viertel nach zwölf. Vor mir an der Kasse im Dorfladen zwei schlaksige Jungs mit Hipstermützen und Pickeln. Auf dem Band liegen ihre Einkäufe - zwei Wurstbrote und sechs Dosen Bier.
Ich stelle mir vor, wie sie auf dem Pausenplatz stehen. In der einen Hand das Wurstbrot, in der andern die Bierdose. Dann schnarrt die Pausenglocke. Sie drücken die Zigarette aus, werfen die leeren Dosen ins Ziergebüsch und schlurfen ins Schulzimmer.
Doch dann sagt die Kassenfrau; «Bier erst mit 16». Die Beiden gucken schafäugig, nicken brav und zotteln davon. Den heutigen Unterricht müssen sie wohl durstig erdulden.
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4. Dezember 2014

ein Ffffffffrosch

In Australien gibt es doch diese Riesenkröten; so gross wie aufgeblasene Gummistiefel oder mollige Säuglinge.

Darüber können wir hier nur müde schmunzeln. Bei uns sind die Frösche so gross wie ein Smart.
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3. Dezember 2014

Weihnachtszauber mit Senf

Schon auf dem Parkplatz bedauerte ich die Idee mit dem Weihnachtsmarkt. Aber jetzt ist es zu spät, also würge ich das Auto in eine Parklücke und geniesse. Beiderseits der Strasse stehen Marktstände mit Lichtgirlanden und frierende Frauen dahinter. Mit den Händen tief in den Manteltaschen warten sie auf Kundschaft. Auf den Tischen davor stapeln sich allerlei Krimskrams. Gestricktes, Gehäkeltes, Geschnitztes, Gebasteltes. Viel totes Holz mit Sternen und Engeln aus Gips. Moos mit Kerzen. Überhaupt hat es viele Kerzen. Kerzen mit aufgeklebtem Glitzerglimmer-Zeugs und solche mit tapferer Bemalung. Manche gross wie ein Elefanten-Zäpfchens.

Als Abschluss dieses beschaulichen Advent-Nachmittags überraschte ich Frau G. noch eine Weihnachts-Nascherei. Dann klebe ich den Kartonteller an ein Schaufenster und wir gehen nachhause. War schön. Und sooo romantisch.

2. Dezember 2014

Weltrekordrenner

Da flitzt etwas auf dem Flugplatz Alpnach herum, das musste ich mir aus der Nähe ansehen. Also gingen wir hin – ein Rennauto. Das Ding heisst „Grimsel“ und ist ein Elektro-Renner. Damit wurde erst kürzlich ein Weltrekord gefahren: Von 0 auf 100 km/h unter 1,8 Sekunden!

Das Rennauto wurde vom Formula-Student-Team des „Akademischen Motorsportvereins Zürich“, vor allem Studenten der ETH Zürich und Hochschule Luzern, entwickelt und gebaut. Es besteht hauptsächlich aus Kunststoff und war dieses Jahr sehr erfolgreich unterwegs. Achtmal hat es bei verschiedenen Rennen gewonnen.

Das Auto mag ja unschön ausschauen, ist aber enorm schnell. Und technisch äusserst raffiniert. Es wird von vier Elektromotoren mit je 50 PS angetrieben. In jedem Rad einen, also Allradantrieb. Die Motoren sind zugleich auch ein Teil der Aufhängung und werden einzeln elektronisch geregelt und sin so auch gleich Traktionskontrolle, Differenzial und Stabilitätssystem.

Der Renner schiesst los wie eine Rakete und erreicht schon nach dreissig Metern Tempo 100. In der Kurve klebt er richtig auf dem Asphalt. Extrem – so etwas habe ich noch nie gesehen. Und dabei fahren sie die heutigen Tests bloss mit halber Kraft.
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1. Dezember 2014

Adventskranz selber machen

Neulich, also eigentlich war’s gestern, habe ich Frau G. mit einem selbergemachten Adventkranz überrascht. Und sie war – öööhm – überrascht.

Bei sowas kommt es ja nicht aufs Materielle an, sondern vielmehr auf die Gedanken dahinter. Auf Romantik, Besinnung und Gefühle, und so.