29. August 2014

Linz: keine Sorgen und Höhenrausch

Endlich drückt etwas Sonne durch. Wir nutzen die Gunst der Stunde und besuchen „Höhenrausch“ - denn deswegen sind wir ja eigentlich hergekommen. „Höhenrausch“ ist ein Kunstprojekt über den Dächern von Linz. Jedes Jahr kommen neue Höhepunkte dazu. Heuer die „Voestalpine Open Space“, eine Stahlkonstruktion mit einem Kino und der Spielwiese „Riesenbillard“. Hoch oben und quer über die Häuser.

Weiter hinauf geht’s auf den hölzernen  „Keine Sorgen Turm“. Von ganz oben, 55 Meter über der Stadt, geniessen wir den grandiosen Rundblick. Bei jeder Windböe zittert die Plattform spürbar. Einige Besucher erbleichen und krallen sich ängstlich am Geländer fest. Als ob das einen Einsturz verhindern könnte!

Ein langer Holzsteg geht hinüber zum Kirchturm. Und durch ihn hindurch. Leider ist er dieses Jahr zu, nächstes Jahr soll er aber wieder begehbar sein.
Dafür sind die darunterliegenden Räume üppig mit Kunst bestückt.

Ganz besonders gut gefallen mir nebenan die beiden Energietürme. Zwei alte Leitungsmasten, die sich zärtlich umarmen.

Am Abend speisen wir beim „Warmen Hans“, dem weltberühmten Wurststand. Der hat nur in der Nacht auf, dafür bis in die Morgendämmerung. Eine Käsekrainer mit dreierlei Tunke.

Kommentare:

  1. Riesenbillard sind die weißen Kugeln? Da spielen Kinder? Und fallen runter?

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    1. 30 Meter geht's da hinunter - aber die Billardkugel halten das wohl aus...

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  2. Musste sich der Herr Muger mit den anderen Schwachmaten zusammen auf dem Schild verewigen?

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    1. Natüüürlich - denn das ist von den Veranstaltern so vorgesehen - eine soziokulturelle Intervention. Es liegen extra Kreiden parat und man wird vom Personal dazu ermuntert, ja genötigt...

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    2. ... und man beachte bitte auch den roten Wolf, den ich gezeichnet habe.

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