2. Juli 2014

mein Schnitzelbrot - Rüben und Elend

Das Schnitzelbrot ist, und das wird wohl jeder bestätigen, die Krönung der menschlichen Handverpflegung. Ein knusprigsaftiges Schnitzel zwischen zwei verführerisch duftenden Brotscheiben. Panierte Perfektion. Das Ergebnis jahrhundertealter Kochtradition.

Symbolbild
Doch was mir neulich widerfuhr, hat mit all dem wenig zu tun. Ich erwarb fälschlicherweise ein Schnitzelbrot mit einem „Gemüsebratling“ drin. Ein handtellergrosses und fettiges Etwas, pfluderig und aussen herum leicht angekohlt. Geschmeckt hat es nach Rüben und Elend.
Ich bin mir sicher: Wer sowas verkauft, dem ist alles zuzutrauen; Rossschwanz, Liegevelo, Bäume umarmen, Weltuntergang und schlimmer.
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Kommentare:

  1. Sind die Ermittlungsbehörden eingeschaltet?

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    1. ... es wär etwas für die Sittenpolizei.

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  2. Heute meinte zum Thema "veganer Truthahn" die NZZ: "Er schmeckt je nach Testperson «wie Gummi», «nach einem aufgeweichten Brötchen» oder «nach altem Fleischkäse» – der vegane Truthahn." In Deinem Brötchen war wohl ein Rest von so einem Ding drin.
    Grüsse
    Urs
    (http://www.nzz.ch/schweiz/das-essen-der-anderen-1.18334758)

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