4. Januar 2014

Quartier-Bier

Vom Mehrfamilienhaus-Balkon qualmte es heftig. Ich lief gschwind in; vielleicht grillt da einer und es gibt etwas zu futtern. Aber nein, da stand bloss ein Kerl und rührte in einem Topf. Er braue Bier, sagte er.

Zur Herstellung von Bier brauchte es neben Hitze auch Kälte. Darum kocht er sein Bier auf dem Balkon und nutzt dann die Winterkälte zum kühlen der Brühe. So ein Sud ist immerhin fünfzig Liter und würde seinen Kühlschrank wohl überfordern.
Das Bier füllt er dann in Flaschen ab und stellt es zum reifen in die Garage. Und dann wird der nächste Kessel gekocht. Und so weiter, bis die Frühlingssonne seine Brauerei beendet.

Kommentare:

  1. Kühlen tut der Brauer nicht die "Brühe", sondern die Anstellwürze. Diese kommt dann nicht direkt in die Flaschen, sondern zur Hauptgärung in einen Gärtank, erst danach zur Flaschengärung in die Flasche, wo es dann in der Garage reifen kann. Sooo einfach ist das Bierbrauen dann doch nicht...
    Liebe Grüsse
    Urs

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    1. ... oder so! Ich habe nur halbherzig zugehört, wie genau man Bier kocht.

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    2. Hallo Muger
      Dann komm doch mal bei uns vorbei - ich erkläre es dann im Detail:

      www.tannzapfenbraeu.ch

      PS: Nicht kocht - braut! ;-)

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  2. das geht doch in die Hose ..... so wie "Naturtrübes " etwa...
    Gruß th

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    1. Ich durfte eines versuchen - schmeckte wie Bier.

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  3. Bier kann man doch kaufen, warum macht der das?

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    1. ... weil man es besser machen kann!

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    2. Es gibt schliesslich auch Leute, die Brot backen.

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  4. Also, dass Lewandowski zu den Bayern wechselt, finde ich echt scheisse!!

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    1. was ist Lewandowski?
      und warum wechselt der Bayern?
      und warum ist Bayern scheisse?

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  5. Bei Podolski hat das doch auch nicht funktioniert!

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  6. Bayern ist wie ein großes schwarzes Loch...:-(
    Gruß th

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  7. Bayern ist wie das Hölloch am Gottesackerplateau im Kleinwalsertal. Die Bayern schlucken alles, um sich in Szene zu setzen. Und die, die sich schlucken lassen, geht es nicht um den Fußball, sondern nur um die Knete. Aber Geld, was ist schon Geld? Das nützt dem Schumi nun auch nix mehr im Koma. Gerade abseits der präparierten Pisten scheinen sich die Reichen gerne aufzuhalten. Hoffentlich lassen sie ihn nicht auch acht Jahre im Koma liegen wie den Expolitiker aus Israel. Dessen Angehörige scheinen entsetzliche Egomanen zu sein...

    Grüße Indi

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  8. Grammatikalisch richtig heißt es natürlich:

    "Und denen, die sich schlucken lassen, geht es nicht um den Fußball, sondern nur um die Knete."

    Indi

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  9. Um noch mal auf das Thema zurückzukommen, vor grauer Vorzeit hatten die Männer unseres Hauses auch mal die Idee selber Bier zu brauen. Nach viel Aufwand war man sich einig, dass sich der nicht lohnt. Das Gebräu schmeckte nach zwar Bier, aber lecker ist was anderes...

    Indi

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    1. Dann haben die Männer des Hauses die ganze Sache verbockt! Man kann es wirklich besser machen als all die Heineken-Konzern-Biere...

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