17. Mai 2013

Ausscheidungen von Malmö

Gestern Nacht setzte ich mich pflichtbewusst vor den Fernseher und schaute Malmö; die Ausscheidung zum „Eurovision Song Contest“. Beide Daumen fest gedrückt, deswegen sowieso unfähig zum umschalten. Also liess ich es laufen.
In den letzten Jahren glänzte der Schweizer Beitrag ja jeweils eher am Ende der Rangliste. Gaaanz am Ende. Bei denen mit "nüll points". Dieses Jahr soll das nun ganz anders werden. Besser, viiiel guter. Man hat nämlich eine Heilsarmee-Truppe zum mitmachen genötigt. So eine Hochzeitskapelle in Heiratsschwindler-Klamotten. „Takasa“ nennen sie sich; wohl aus Scham?

Und gestern Nacht war nun eben diese Ausscheidung zum „Eurovision Song Contest“. Der Mann im Fernsehen sagte: «...wichtig ist, was hinten raus kommt!». Und was hinten raus kommt, sieht vielleicht manchmal aus wie Schokolade – ist aber meist keine. Eigentlich nie.
Leider hat mich bereits noch vor dem Beginn der Veranstaltung eine komatöse Müdigkeit übermannt. Und deshalb habe ich leider den grandiosen Beitrag verschlafen. Aber ich bin mir sicher, wir gewinnen ja sowieso - zumindest die Herzen.

Kommentare:

  1. Es soll ja Fans dieses Spektakels geben. Was ich in den letzten Jahren am Rande mitbekommen habe, geht es wohl nicht mehr um die Vielfalt Europas, sondern um den Einheitsbrei. Und ich wünschte, die Deutschen täten auch im Halbfinale rausfliegen, dann müsste man nicht ab und an seine Nationalität verheimlichen. Aber ich glaube, die Deutschen können nicht rausfliegen, weil die immer im Finale sind, weil die und vier andere, die auch immer dabei sind, das meiste Geld geben. So macht man das: Man kauft sich rein

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ja - um euer "Cascada" beneidet euch wirklich niemand. Mein Beileid ist euch gewiss.

      Löschen
    2. Bei dem Geld, was die Schweizer haben, müssten die doch immer erster werden, wenns danach ginge, odr?

      Löschen
    3. Beim ersten "Grand Prix Eurovision de la Chanson" vor etwa 500 Jahren haben wir zumindest gewonnen.
      Ich glaube sowieso, es liegt an den anderen, dass wir seither mehr gewinnen.

      Löschen
  2. zum Glück spielen Mudhoney nächste Woche - klingt auch wie Auscheidung die als Schokolade gtarnt ist.

    AntwortenLöschen
  3. Übrigens ist die Analogie mit dem, was hinten raus kommt und dem Kreativen gar nicht abwegig. Manche Tiere betrachten und beschnüffeln ihr Werk, als wären sie stolz darauf, was sie da mal wieder Tolles in die Welt gesetzt haben.

    AntwortenLöschen
  4. Ich schau mir ja der Event auch gerne an, weil es selten aber doch hin und wieder eine Künsterlin/einen Künstler hat die/der mir gefällt.
    Aber shlussendlich ist es auch nicht mehr, als eine leicht bessere Unterhaltung als was als Hartz-4-TV-Programm gilt.

    AntwortenLöschen
  5. ? Du meinst jetzt nicht wirklich all das, was Du gesagt hats, klaeui?

    AntwortenLöschen