11. April 2013

Berlin: macht Kunst und Erbsensuppe

„Macht Kunst“ ruft die neue KunstHalle der Deutschen Bank und über zweitausend Künstler kamen. Alle konnte nämlich am letzten Wochenende sein eigenes Kunstwerk vorbeibringen und ausstellen. Als ich das erste Mal hin ging, standen üppig Künstler an. Manche hatten handliche Kleinkunst dabei, andere wiederum schleppten zu zweit Riesengemälde an.

Die Ausstellung dauerte dann genau 24 Stunden, von Mittag zu Mittag. Bei meinem ersten Anlauf war die Besucherschlange viele Hundert Meter lang. Beim zweiten auch, es waren aber zusätzlich noch Wurstverkäufer da. Also versuchte ich es am Abend nochmal. Aber wieder war ein Massenandrang - und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone.

Meinen nächsten Versuch startete ich am nächsten Morgen um halb sechs. Und tatsächlich, keine Kolonne. Und eine kostenlose Brezel gibt es obendrein.

Die Bilder hängen bis zur Decke. Viele gute und einige ganz besondere. Ich war übrigens am frühen Morgen der 4‘900-ste Besucher. Und es werden wohl noch einige weiter dazu kommen.
Eine witzige Ausstellung. Ich könnte den Besuch empfehlen, doch leider schloss sie bereits wieder am Mittag - für immer.

Kommentare:

  1. Das ist aber mal eine geniale Idee, so eine Ausstellung

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  2. Mal ehrlich: Das Foto von der Kolonne zeigt die Schlange vor der Berliner Tafel, stimmts?

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    1. Nein nein - in diesem Fall kommt die Kultur vor dem Fressen.

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  3. Super schöne Idee! Schade ist allerdings bei dem Aufwand und dem Interesse das auf 24 Stunden zu begrenzen!!! Frechheit finde ich!!
    BITTE ich hoffe dass es das nächste Mal länger zu sehen ist, will es auch sehen und das es eine permanente Einrichtung wird, so wie ein Open Mike so sollte es auch open Art geben für alle für jeden und immer zu und immer wieder!!! Kunst und Kultur für alle!!! Danke!!

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