8. Oktober 2012

Tschechien: bonbonfarbene Häuser und Bienenkuchen

Telč ist mein Lieblingsort in Böhmen. Rund um den langgezogenen Hauptplatz stehen dichtgedrängt die Bürgerhäuser. Alle in so einem barocken Zuckerbäcker-Stil und herzallerliebst bonbonfarbig angestrichen. Die Giebelfassaden aufwändig mit allerhand Zierrat geschmückt. Hübsch.

Die niedlichen Häuser sind aber nicht etwa wegen den Touristen da; nein, sie wurden vor mehr als dreihundert Jahren genau so gebaut. Inmitten zahlreicher Fischteichen. Es sieht fast so aus, als ob Telč auf einer Insel liege.

Unter den Arkaden sind ein paar Cafés und viele Souvenirläden beheimatet. Frau G. hat eine Erkältung und ich WiFi. Und deshalb verbringen wir den Vormittag auf sehr unterschiedlich Weise. Wobei ich wohl die bessere Wahl getroffen habe.

Am Abend riecht man den Rauch der Kohlenöfen. Genau wie in der "guten alten Zeit", als ich zum ersten Mal hier war.

Diesen Honigkuchen nennen sie hier „Medový dort“, was auf deutsch wiederum "Honigkuchen" heisst – sowas kann doch kein Zufall sein! Und er schmeckt auch noch wie ein Honigkuchen. Mysteriös.

Kommentare:

  1. Wow! Der Kuchen sieht echt toll aus! Jetzt hab ich hunger! Schöner Reisebericht!
    LG Chucky

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    1. den Kuchen habe ich selber ge ge... öööhm gegessen.

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  2. Das ist wenigstens noch kreativer Hausbau mit den hübsch anzusehenden Fassaden. Die stehen bestimmt unter Denkmalschutz, falls es sowas dort geben sollte.

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  3. Hmmm, irgendwie muß ich aber die Ukraine auf Deiner Tour im Blog verpaßt haben, oder?
    elke

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    1. Hm, da muß wohl der RSS im September gezickt haben, ich las Ungarn, Slowakei, und danach schon wieder Tschechien, und denke: hm, wann fährt er denn jetzt in die Ukraine? Werde es heute abend mal genüßlich nachlesen ;-)

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