24. Juli 2012

eine grundlose Verkehrskontrolle

Neulich traf ich auf dem Bahnhof einen alten Kumpel. Er fährt zurzeit mit der Bahn, weil sein Führerschein grad im Urlaub ist.

Und so kam das: Im vergangenen Herbst musste er seinen Führerschein schon einmal abgeben. Für ein ganzes Jahr! Kürzlich, also etwa ein halbes Jahr später, fuhr er mit seinem Auto, nichts Böses ahnend, nachhause. Da wurde er von der Polizei angehalten. Völlig grundlos, wie er sagt! Die beiden Polizisten hatten nämlich seine Fahrt gelasert und stellten eine „Geschwindigkeitsübertretung“ fest. Eine erhebliche. Und da sein Atem etwas arg säuerlich roch, musste er noch blasen. Ins Röhrchen vom Alkoholtester. Und das Resultat war dann leider auch eher suboptimal. Zudem war die Tatsache, dass er ohne Führerschein fuhr, auch nicht unbedingt vorteilhaft. Jedenfalls kam es zu einer angeregten Diskussion. Die Polizisten zeigten sich aber wenig kompromissbereit. Ja sie waren richtiggehend uneinsichtig. Im Laufe des Gesprächs fielen dann einige unschöne Ausdrücke. Kraftausdrücke. Also - seinerseits.

Jedenfalls - schlussendlich wurde die ganze Sache sehr zu seinen Ungunsten ausgelegt. Und jetzt, jetzt fahre er halt weiterhin mit der Bahn. Also nicht selber, bloss als Passagier.

Kommentare:

  1. Und was hat der Muger seinem alten Kumpel dazu gesagt? Kannst ihm von mir ausrichten, Bahnfahren ist besser, man muss nicht selber fahren, wird nicht angehalten und muss nicht blasen. Ich mache das schon lange, außer wenn ich Urlaub mache...

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    1. nichts - ich war sprachlos!
      Und froh, dass er nicht mehr auf den Strassen unterwegs ist.

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  2. alle reden vom öffentlichen verkehr aber kaum einer traut sich

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