18. Juni 2012

Baltikum: ohne murren und maulen

Der Bahnhof von Haapsalu hat zwar keinen Bahnanschluss mehr. Dafür aber ein Eisenbahnmuseum. Frau G. ihre Begeisterung für historische Schienenfahrzeuge ist ja etwas verhalten. Dennoch begleitet sie mich immer ohne murren und maulen. Und das rechne ich ihr hoch an.

So langsam ist es an der Zeit etwas südwärts zu fahren. In zehn Tagen sollten wir zuhause sein! In Pärnu schlendern wir durch die frühsommergrünen Alleen zum Strand. Der Strand ist weisssandig, breit und flach. Und sehr beliebt.

Unweit von Pärnu fahren wir an den Strand. Dösen, lesen und essen. Und da es hier so schön ist bleiben wir gleich über Nacht. Wir sind ganz alleine da und haben den ganzen Strand für uns. Bloss einige Möven stochern nach Gewürm.

«…die romanische Kirche ist einschiffig», liest Frau G. vor. «Ich bin auch einschiffig – huähähää hä». Ihr versteht; einschiffig: Mann – Pfiffli – einschiffig. Hihiii.

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